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Zittauerin fällt auf Internet-Betrug rein

Vermeintlich hatte ein Virus ihren PC befallen. Zu spät bemerkte sie, dass die angezeigte Servicehotline gar keine ist.

© dpa

Zittau. Eine 65-jährige Frau ist in Zittau Computerbetrügern auf den Leim gegangen. Das meldete ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Auf dem Bildschirm ihres Rechners war demnach die Meldung erschienen, dass ein Virus das Gerät infiziert habe. Absender der Warnmeldung war nicht – wie vorgegeben – das Unternehmen Microsoft, sondern unbekannte Betrüger.

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„Die Seniorin tat wie ihr empfohlen und wählte die Rufnummer einer vermeintlichen Servicehotline“, sagte der Polizeisprecher. Gegen eine Gebühr von 200 Euro setzte eine freundliche und zuvorkommende Komplizin daraufhin den Rechner der Seniorin „per Fernwartung“ wieder in Gang. Die 65-Jährige überwies die geforderte Summe. Erst danach bemerkte sie, dass sie Betrügern zum Opfer gefallen war und informierte die Polizei. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen zu dem Betrug. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom Mittwoch

Glut aus Ofen sorgt für Schwelbrand

Löbau. Am Dienstagabend, gegen 23:20 Uhr, mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Kittlitz und Löbau ausrücken. In einem Wohnhaus an der Löbauer Straße im Ortsteil Unwürde war Glut aus einem Ofen auf den Fußboden gefallen und hatte einen Schwelbrand ausgelöst. Aufgrund des starken Qualms wurde ein 57-jähriger Bewohner mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr sägte den Fußboden auf und legte einen Schaumteppich. Der Brandschaden betrug etwa 500 Euro. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Verdacht einer fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen.

Ofen setzt Nebengebäude in Brand

Weißkeißel. Am späten Abend, gegen 23.15 Uhr, hat in Weißkeißel ein Nebengebäude auf einem Grundstück an der Straße „Zum Internat“ gebrannt. Der 56-jährige Eigentümer hatte aufgrund der tiefen Temperaturen einen Ofen in dem Anbau betrieben, der offenbar das Feuer auslöste. Der Mann bemerkte die Flammen rechtzeitig, um sein Auto noch herausfahren zu können. Für das Gebäude kam jedoch jede Hilfe zu spät, es brannte nieder. Die Freiwilligen Wehren aus Weißkeißel und Weißwasser verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus der Familie. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich nach ersten Schätzungen auf etwa 20000 Euro.

Ladungsdiebe blieben ohne Beute

Autobahn, Rastanlage Oberlausitz-Süd. Der 42-jährige Fahrer eines Sattelzuges staunte am Dienstagmorgen, als er bei der Abfahrtkontrolle die Hecktür seines Aufliegers geöffnet vorfand. Über Nacht hatten Unbekannte auf dem Parkplatz der Rastanlage Oberlausitz-Süd bei Salzenforst auf der Ladefläche seines Lasters unbemerkt einen Karton aufgerissen. Doch die transportierten Bremsbacken interessierten sie wohl nicht, gestohlen wurde jedenfalls nichts. Der Ermittlungsdienst der Verkehrspolizeiinspektion führt die weiteren Untersuchungen zu dem versuchten Diebstahl.

Mit mangelhafter Bereifung unterwegs

Autobahn, Parkplatz Löbauer Wasser. Ein Reifenplatzer war nur noch eine Frage der Zeit - so das Ergebnis einer Kontrolle am Dienstagnachmittag an der BAB 4 bei Bautzen. Eine Streife des Verkehrsüberwachungsdienstes hatte am Parkplatz Löbauer Wasser einen in Polen zugelassenen Lastzug überprüft. Der Lkw und sein Anhänger waren etwas zu lang, doch die 25 Zentimeter wären sogar noch zu verschmerzen gewesen. Allerdings waren drei Reifen teilweise bis auf das Metallgewebe abgefahren. Hier verstanden die Beamten keinen Spaß. Sie untersagten dem 30-jährigen Fernfahrer die Weiterreise, bis der verkehrssichere Zustand des Fahrzeugs wieder hergestellt wurde. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit den Ordnungswidrigkeiten befassen. (tk)

Leichtbekleidete Frau irrt nachts durch die Stadt

Görlitz. In der Nacht zu Mittwoch, gegen 3 Uhr, informierten Anwohner der Kurt-Eichler-Straße in Görlitz die Polizei. Sie hatten eine nur leicht bekleidete Frau entdeckt, die barfuß umherirrte – bei den zweistelligen Minusgraden eine nicht ungefährliche Situation. Eine alarmierte Streife fand die 53-Jährige, auch ihr Ehemann hatte sie bereits gefunden. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich. Die Polizei bedankt sich bei den aufmerksamen Zeugen.

Passat-Diebstahl misslingt

Niesky. In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte in Niesky vergeblich versucht, an der Gerichtsstraße einen Volkswagen zu entwenden. Sie drangen in den 19 Jahre alten Passat ein und manipulierten am Zündschloss. Das Starten des Fahrzeugs misslang. Die Täter hinterließen einen Sachschaden von etwa 600 Euro. Kriminaltechniker sicherten Spuren, deren Auswertung noch erfolgt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zahlreiche Feuerlöscher entwendet

Zittau. Unbekannte hatten es in einem Zittauer Wohnheim auf der Schliebenstraße zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen auf zahlreiche Feuerlöscher abgesehen. Sie entwendeten 21 Stück im Wert von etwa 2100 Euro aus dem Gebäude. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Auf Betrüger hereingefallen

Zittau. Eine 65-jährige Frau ist in Zittau Computerbetrügern auf den Leim gegangen. Auf dem Bildschirm ihres Rechners war die Meldung erschienen, dass ein Virus das Gerät infiziert habe. Absender der Warnmeldung war nicht – wie vorgegeben – das Unternehmen Microsoft, sondern unbekannte Betrüger. Die Seniorin tat wie ihr empfohlen und wählte die Rufnummer einer vermeintlichen Servicehotline. Gegen eine Gebühr von 200 Euro setzte eine freundliche und zuvorkommende Komplizin den Rechner der Seniorin „per Fernwartung“ wieder in Gang. Die 65-Jährige überwies die geforderte Summe. Erst danach bemerkte sie, dass sie Betrügern zum Opfer gefallen war und informierte die Polizei. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen zu dem Betrug.

Haftbefehl vollstreckt

Weißwasser. Weil er mit der Ratenzahlung seiner Geldstrafe in Verzug geriet, drohten einem 40-Jährigen in Weißwasser einige Tage Gefängnis. Polizisten fanden den per Haftbefehl Gesuchten am Mittwochmorgen an seiner Wohnanschrift an der Lutherstraße. Da er die ausstehenden 100 Euro aus einem Strafbefehl wegen Beleidigung zahlen konnte, musste er nicht hinter Gitter.

Schlüsselbund gefunden

Weißwasser. Ein aufmerksamer Mann hat am Dienstagnachmittag einen Schlüsselbund auf dem Bahnhofsvorplatz in Weißwasser gefunden. Er brachte den Anhänger mit Schlüsseln zur Polizei. Wer diesen verloren hat, kann sich im Revier melden. Sollte sich der Besitzer nicht melden, wird er an das Fundbüro der Stadt Weißwasser übergeben.

Haftstrafe abgewendet

Görlitz. Am Dienstnachmittag nahmen Bundespolizisten auf der A 4 bei Görlitz einen polnischen Mann fest. Die Überprüfung seiner Personalien hatte ergeben, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart nach ihm fahndete. Eine vom Amtsgericht Nürtingen im Dezember 2016 wegen Diebstahls angeordnete Geldstrafe über 980 Euro hatte der 33-Jährige bisher nicht beglichen. Da er die geforderte Geldstrafe sofort bezahlen konnte, ersparte sich der in Warschau geborene Mann einen längeren Gefängnisaufenthalt.

Arbeitslohn beschlagnahmt.

Kodersdorf. An der A 4-Anschlussstelle Kodersdorf ist am Dienstnachmittag ein auf den Weg in die Ukraine befindlicher Reisebus von der Bundespolizei angehalten worden. Bei der Kontrolle der Passagiere fielen den Polizisten zwei ukrainische Männer (51, 39) auf. Im Gepäck des 51-Jährigen fanden sich Hinweise, die auf einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland hindeuteten. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Ukrainer bereits seit mehreren Jahren in München lebt und es ihm gelungen war, die dortigen Behörden von seinem vermeintlich legalen Aufenthalt zu überzeugen. Doch damit ist jetzt Schluss, die bayrischen Behörden wurden umgehend über den aktuellen Sachstand in Kenntnis gesetzt. Aufzeichnungen, die den Verdacht auf Schwarzarbeit zuließen, wurden dem 39-Jährigen zum Verhängnis. In einer späteren Vernehmung räumte der Ukrainer dann auch ein, ohne Erlaubnis einer Erwerbstätigkeit in Dortmund nachgegangen zu sein. Der illegal erlangte Arbeitslohn in Höhe von 2500 Euro wurde beschlagnahmt. Beide Männer werden voraussichtlich für die nächsten Jahre ein Einreiseverbot erhalten.

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