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Zoll rüstet sich für Brexit

Der Brexit wird für den Zoll eine Herausforderung - auch am Flughafen in Leipzig. Bundesfinanzminister Olaf Scholz informiert sich heute dort darüber, wie sich die Beamten vorbereiten.

Jede Nacht werden am Frachtzentrum in Leipzig Cargo Flugzeuge be- und entladen. © imago/Stefan Noebel-Heise

Schkeuditz.  Der Brexit wird für den deutschen Zoll zu einem erhöhten Aufwand führen - unter anderem am Drehkreuz des Logistikers DHL am Flughafen Leipzig-Halle. Dort will sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Donnerstag (15.00 Uhr) darüber informieren, wie sich der Zoll auf den Austritt Großbritanniens aus der EU eingestellt hat.

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Der Zoll sei auf die verschiedenen Brexit-Szenarien vorbereitet, teilte das Ministerium mit. Auch für einen "No Deal" seien Vorkehrungen getroffen worden. 

Aber gerade bei einem harten Brexit ohne Abkommen würde der Aufwand für die Kontrolleure erheblich ansteigen, denn das Vereinigte Königreich würde von einem Tag auf den anderen den Status eines Drittstaates erhalten. Dann würden für Waren aus Großbritannien zum Beispiel EU-Zölle fällig. (dpa)

Bundesfinanzminister Olaf Scholz kommt am Donnerstag nach Leipzig. © Kay Nietfeld/dpa (Archiv)