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Sachsen

Zoll schnappt Heroinschmuggler auf der A17

Zwei Männer geben sich bei einer Kontrolle als Diplomaten aus. Der Schwindel fliegt auf. Anschließend finden die Beamten Drogen im Wert von drei Millionen Euro.

© Markus Scholz/dpa (Symbolbild)

Dresden. Bei einer Kontrolle auf der A17 haben Zollfahnder 70 Kilogramm Heroin sichergestellt, dass einen Straßenverkaufswert von mindestens drei Millionen Euro haben soll. 

Wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Mittwoch mitteilte, stoppten die Beamten bereits am 3. Mai bei Gottleuba einen Pkw mit Diplomatenkennzeichen, welcher aus Richtung Tschechien kam. Die Insassen, zwei mongolische Staatsangehörige, wiesen sich als Diplomaten aus, verweigerten die Überprüfung des Fahrzeuges und beriefen sich dabei auf ihren diplomatischen Status. 

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Wie sich bei einem Anruf beim Auswärtigen Amt in Berlin herausstellte, lag weder für die beiden Männer noch für das Fahrzeug eine Akkreditierung in Deutschland vor, sodass keine Immunität gegeben war. Bei der anschließenden Kontrolle des Autos fanden die Zollbeamten zwei Koffer mit insgesamt 140 Paketen zu jeweils 500 Gramm Heroin. 

Die beiden Männer wurden festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Dresden und der Staatsanwaltschaft Dresden dauern an. (SZ)

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