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Zoll- und Polizeieinsatz sorgt für Aufsehen

Im Zuge von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden gab es am Donnerstagvormittag auch eine Aktion in der Zille-Stadt.

Von Sven Görner

Radeburg. Große Polizeieinsätze sind in Orten wie Radeburg eher selten. Kommt es doch einmal dazu, sorgt das für Aufsehen und Aufregung. Erst recht in Zeiten der sogenannten Sozialen Medien. So wie am Donnerstagvormittag in der Zille-Stadt geschehen. Dass in der August-Bebel-Straße etwas nicht Alltägliches passiert, entwickelte sich schnell zum Stadtgespräch.

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Eine Nachfrage bei der Pressestelle der Polizeidirektion Dresden brachte nur den Hinweis, dass das Landeskriminalamt eine Aktion des Zolls unterstützt habe. Dort hüllte man sich indes in Schweigen.

Eine Auskunft zum gemeinsamen Einsatz von Polizei und Zoll gab es schließlich vom Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Dresden. Oberstaatsanwalt Lorenz Haase teilte auf Nachfrage mit, dass die Aktion im Zusammenhang mit einem Verfahren der Staatsanwaltschaft Dresden stehe. Ermittelt werde gegen sechs Beschuldigte in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern wegen des Vorwurfs des Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz. „Haftbefehle gibt es derzeit aber noch keine.“