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Zoo-Brand: Polizist erschoss Gorilla

Beim Affenhaus-Brand im Krefelder Zoo konnte ein verletzter Gorilla nicht eingeschläfert werden. Ein Polizist feuerte Schüsse aus einer Maschinenpistole ab.

Nach dem verheerenden Brand im Affenhaus haben viele Besucher ihrer Trauer damit Ausdruck verliehen.
Nach dem verheerenden Brand im Affenhaus haben viele Besucher ihrer Trauer damit Ausdruck verliehen. © Roberto Pfeil/dpa

Krefeld. Nach dem Brand im Krefelder Zoo in der Nacht zu Neujahr kam es zu bisher unbekannten, dramatischen Szenen: Ein schwer verletzter Gorilla musste am Morgen von einem Polizeibeamten durch mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole getötet werden, da die Tierärztin es nicht schaffte, das Tier einzuschläfern. Dies geht aus einem Bericht des Innenministeriums an den nordrhein-westfälischen Landtag hervor.

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Laut Innenministerium hatten sich bereits während des Brandes Polizisten mit Maschinenpistolen rund um das Affenhaus postiert, um notfalls verletzte oder panische Tiere zum Schutz der Einsatzkräfte zu stoppen. Dazu kam es nicht. Die Retter gingen laut dem Bericht davon aus, dass alle Tiere tot sind. 

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Bei dem Feuer in der Nacht zu Neujahr starben mehr als 30 Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen.
Bei dem Feuer in der Nacht zu Neujahr starben mehr als 30 Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen. © Andreas Drabben/dpa

Gegen 8 Uhr morgens wurden zwei schwer verletzte Tiere gefunden, von denen die Tierärztin ein Orang Utan-Weibchen einschläferte. Den Gorilla tötete der Beamte (34) nach Freigabe durch den Polizeiführer. (dpa)