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Zoo-Elefanten zurück im Afrikahaus

Die drei Dickhäuter leben sich wieder ein. Für die Besucher sind sie derzeit nicht zu sehen.

© Sven Ellger

Von Juliane Richter

Für die drei Elefantendamen des Zoos hat das Leben in der Interimshalle ein Ende. Nachdem das Afrikahaus nach dreijähriger Sanierung fertiggestellt wurde, hat vergangenen Freitag ihr Umzug dorthin begonnen. Schritt für Schritt haben sich die Tiere über den bisher für die Bauarbeiten abgesperrten Bereich des Außengeländes zum Afrikahaus und in ihre neuen Ställe vorgewagt. Laut zoologischem Leiter Wolfgang Ludwig hat der Umzug sehr gut geklappt.

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Nun gewöhnen sich die Tiere und die Pfleger wieder an das Afrikahaus, in dem sie zwar viele Jahre verbracht haben, aber das nun doch ganz anders gestaltet ist. 8,6 Millionen Euro haben Zoo und Stadt dafür investiert. Mit dem Umbau haben sich die Haltungsbedingungen für die Elefanten grundlegend geändert. Waren die Pfleger im alten Afrikahaus noch im direkten Kontakt mit den Tieren und standen ungeschützt neben ihnen, versorgen sie die Tiere nun ausschließlich durch die Gitter hindurch. Dadurch haben sich auch die Abläufe bei der Arbeit mit den Tieren geändert. Damit diese in Ruhe trainiert werden können, bleibt das Afrikahaus vorerst noch für Besucher gesperrt. Am Freitag will der Zoo in einer Pressekonferenz über den Umzug und auch den Eröffnungstermin des Hauses informieren. Bis dahin wird um Verständnis gebeten.

Mit dem Umbau wurden auch alle Voraussetzungen für die temporäre Haltung eines Elefantenbullen geschaffen. Dieser könnte nächstes Jahr nach Dresden kommen und so nach vielen Jahren wieder einmal für Nachwuchs sorgen. (SZ/jr)