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Zschaitz-Ottewig ist ein fruchtbares Eckchen

Bürgermeister Immo Barkawitz begrüßt die jüngsten Bürger der Gemeinde. Für sie wird im nächsten Jahr gebaut.

© Dietmar Thomas

Von Sylvia Jentzsch

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Zschaitz-Ottewig. Es hat sich herumgesprochen, dass es sich in der Gemeinde Zschaitz-Ottewig gut wohnen lässt. Von den elf jüngsten Bewohnern der Gemeinde, die Bürgermeister Immo Barkawitz (parteilos) mit ihren Eltern und Geschwistern zum Empfang eingeladen hatte, stammen zwei Familien aus Döbeln. Zu ihnen gehören Kristin Rentzsch und Denis Näther mit ihrer fünfeinhalb Monate alten Johanna-Eva Rentzsch. „Ich bin zurück in meine alte Heimat gekommen. Das war zwar eher Zufall, aber ich bin froh darüber“, sagte Denis Näther. Er hatte gehört, dass eine Wohnung in Zschaitz zu vermieten ist. Außerdem habe er gewusst, dass es in der Kita „Waldspatzen“ sehr familiär zugeht. „In diesem Gebäude war früher meine Schule“, so Denis Näther. Er und seine Partnerin würden sich sehr wohlfühlen und viele der anderen anwesenden Eltern seien mit ihm in die Klasse gegangen.

Ein Haus hat sich Familie Kruggel ganz in der Nähe der Kita gekauft und baut es zurzeit aus. Auch sie hat zuvor in Döbeln gewohnt. „Die Lage ist günstig. Unsere ältere Tochter Serina besucht die Kita in Mochau und soll dort zur Grundschule gehen. Wir können die Fahrt gut mit unserem Arbeitsweg verbinden“, sagte Franziska Kruggel. Sie findet es gut, dass es im Dorf einen schönen Spielplatz gibt.

Bürgermeister Immo Barkawitz) bezeichnete es als Glück, so viele Kinder begrüßen zu können. „Die Geburtenzahlen steigen. Die Gemeinde entwickelt sich gegen den Trend. Hier ist eben ein fruchtbares Eckchen“, so der Bürgermeister. Nächstes Jahr werde mit dem Anbau an die Kita begonnen, sodass alle, die die Einrichtung besuchen wollen, einen Platz bekommen. Kita-Leiterin Ina Beier bot den Eltern nach dem gemütlichen Kaffeetrinken einen Rundgang an. Doch zuvor gab es von der Gemeinde und der Kita ein Liederbuch und von der Kreissparkasse Döbeln ein Fühlbuch sowie 100 Euro.