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Döbeln

Zschaitz-Ottewig sitzt im Bürgerrat

Ein Bürger aus der Gemeinde hat die Möglichkeit, an dem Projekt mitzuarbeiten. Dabei ist aber Eigeninitiative gefragt.

Der Bürgerrat soll Ideen für den Weg aus der Demokratiekrise entwickeln.
Der Bürgerrat soll Ideen für den Weg aus der Demokratiekrise entwickeln. ©  dpa (Symbolbild)

Zschaitz-Ottewig. In Leipzig kommen im September 160 Menschen aus ganz Deutschland zum „Bürgerrat Demokratie“ zusammen. Unter ihnen könnte auch ein Bewohner der Gemeinde Zschaitz-Ottewig sein.

Mit dem „Bürgerrat Demokratie“ startet ein in Deutschland bisher einmaliges Modellprojekt, um Wege aus der Demokratiekrise zu finden. Per Zufall ausgewählte Bürger erarbeiten konkrete Vorschläge zur Stärkung der Demokratie. „Irland lebt uns lebendige Demokratie vor: Hier arbeiten bereits Parlament, Bürgerräte und direkte Demokratie vorbildhaft zusammen und erreichen befriedende Lösungen in strittigen Fragen“, sagt Claudine Nierth, Vorstandssprecherin des Vereins „Mehr Demokratie“ und Mit-Initiatorin des Bürgerrats.

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Aus Sachsen werden neun Bürger in dem Gremium dabei sein. Sie kommen aus sechs Gemeinden: Zschaitz-Ottewig, Cavertitz, Mittweida, Meißen, Chemnitz und Dresden. Ausgelost werden die Teilnehmenden aus einer die Bevölkerung abbildenden Stichprobe aus Einwohnermelderegistern von Kommunen unterschiedlicher Größe und geografischer Lage.

Die Menschen in den Zufallsproben werden angeschrieben und eingeladen, am Bürgerrat teilzunehmen. Sie können sich nun für eine Teilnahme bewerben. Auf solche Einladungen reagiert erfahrungsgemäß nur ein kleiner Teil der Angesprochenen. Deshalb wurden mehr Menschen eingeladen, als benötigt werden, in Sachsen 309. Aus allen Anmeldungen wird eine Gruppe ausgelost, die die Gesamtbevölkerung gut abbildet. Die Teilnehmenden des Bürgerrates treffen sich im September an zwei Wochenenden. Am 15. November 2019 ist als nächster Schritt ein „Tag für die Demokratie“ geplant, an dem die Ergebnisse des Bürgerrates an die Politik übergeben werden.

www.buergerrat.de

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