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Dippoldiswalde

Zu hügelig für einen Fahrradschnellweg

Im Entwurf für ein Fahrradnetz um Dresden war eine Strecke nach Dipps enthalten. Warum die jetzt rausgekippt ist.

© Symbolbild: SZ

Aktuell ist kein Fahrradschnellweg zwischen Dresden und Dippoldiswalde mehr geplant. Das sächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium hatte vergangenes Jahr verschiedene solche Verbindungen von der Landeshauptstadt ins Umland vorgeschlagen, darunter eine nach Dippoldiswalde. Jetzt hat das Ministerium eine neue Planung vorgestellt – ohne Fahrradschnellweg nach Dippoldiswalde.

Die Voraussetzungen für diesen Weg sind zu ungünstig, informierte das Ministerium auf Nachfrage der Sächsischen Zeitung. Zwei geografische Argumente gaben den Ausschlag für eine Entscheidung gegen den Weg nach Dipps. Erstens ist das Osterzgebirgsvorland sehr hügelig, also nicht so gut geeignet für einen Fahrradschnellweg. Zweitens wurde festgelegt, dass damit Orte in 15 Kilometer Umkreis um die Landeshauptstadt erreicht werden sollen. Da ist Dippoldiswalde auch nicht drin enthalten.

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Freital ist aber weiterhin für einen solchen Weg vorgesehen. Die Schnellwege sind ausschließlich für Fahrräder vorgesehen, sollen möglichst kreuzungsfrei verlaufen und so breit werden, dass sich die Radfahrer problemlos begegnen oder überholen können. Jetzt beginnen die Planungen für solche Wege. Diese werden in der Regel neu gebaut.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/dippoldiswalde vorbei.

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