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Züge nach Königsbrück bald häufiger unterwegs

Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember rollen sie auch sonntags im Stundentakt. Das W-LAN soll besser werden.

Dresden/Ottendorf-Okrilla. Bahnreisende, die auf der Strecke Klotzsche – Weixdorf – Ottendorf – Laußnitz – Königsbrück unterwegs sind, können sich auf ein verbessertes Angebot freuen.

Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember werden mehr Züge eingesetzt. „Dann fahren auch sonntags die Züge nach Königsbrück im Stundentakt“, sagt Arndt Steinbach, Landrat des Landkreises Meißen und stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO). Bereits seit einem Jahr rollen die Züge auf der Strecke Dresden – Radeberg – Kamenz auch sonntags im Stundentakt und auf dem Abschnitt nach Königsbrück auch an Sonnabenden stündlich.

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Außerdem hat der VVO auf seiner Sitzung am Dienstag den weiteren Ausbau von W-LAN beschlossen. So wird der Verkehrsverbund bis 2027 mit rund 6,4 Millionen Euro das W-LAN in der S-Bahn finanzieren. Alle 66 Doppelstockwagen der drei Linien werden ab Sommer 2019 mit entsprechenden Routern ausgestattet. Neben einem individuellen Datenvolumen von 50 MB können die Fahrgäste auf wesentliche Informationen zu Fahrplan, Tarif und Anschlüssen zugreifen. Neben der S-Bahn sind im VVO bereits die Züge des trilex mit W-LAN ausgestattet und der Regionalverkehr Dresden (RVD) setzt bereits heute die drahtlose Datenübertragung in zwölf Bussen ein.

Zusätzlich hat die Verbandsversammlung beschlossen, weitere Mittel für die Infrastruktur bereitzustellen. So soll gemeinsam mit dem Freistaat der Ausbau barrierefreier Haltestellen sowie in den Ausbau von P+R-Plätzen vorangetrieben werden. In Radeberg wird derzeit der bestehende Parkplatz erweitert. Insgesamt stehen dann 206 Parkplätze zur Verfügung, inklusive Behindertenparkplätzen und Ladestationen für Elektroautos. Wegen der großen Nachfrage soll am Bahnhof Bischheim-Gersdorf ein Pendlerparkplatz angelegt werden. Die Planungen für eine gestaltete Anlage laufen“, sagte Christian Schlemper vom VVO. Überhaupt blickt der VVO nach eigenen Angaben auf ein erfolgreiches Jahr zurück. „Mehr Pendler und eine starke Nachfrage im Freizeitverkehr führen bis zum Jahresende voraussichtlich zu 1,6 Prozent höheren Einnahmen der Verbundunternehmen. Die Zahl der beförderten Fahrgäste steigt nach derzeitigen Prognosen im Gesamtjahr um 1,5 Prozent auf rund 219 Millionen“, teilt Christian Schlemper mit. (SZ)

Weitere Informationen im Internet unter

www.vvo-online.de