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Zufahrt für Sächsischen Wolf

Damit das neue Zentrum ans Verkehrsnetz angeschlossen wird, muss Freital fast eine halbe Million Euro ausgeben.

© Karl-Ludwig Oberthür

Von Tobias Winzer

Freital. Die sächsische RTLL-Gruppe will an der Ecke Dresdner Straße/Poisentalstraße ein neues Zentrum für Freital bauen. Die Stadt treibt nun die Planungen für ihren Teil des Millionenvorhabens voran. Denn damit das neue Zentrum an das Freitaler Verkehrsnetz optimal angeschlossen werden kann, müssen eine Zufahrt von der Leßkestraße und eine neue Ampel an der Dresdner Straße gebaut werden. Dafür ist die Stadt Freital verantwortlich. In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat das Geld dafür freigegeben.

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Das Rathaus rechnet derzeit mit Gesamtkosten von rund 434 000 Euro. 311 000 Euro davon muss die Stadt bezahlen. Der Rest wird aus Fördermitteln finanziert. Die Stadt hat aber noch die Hoffnung, dass sich der Eigenanteil wesentlich verringert. Ein entsprechender Antrag sei bei der zuständigen Sächsischen Aufbaubank eingereicht worden. Demnach müsste die Stadt nur noch 144 600 Euro aus eigener Tasche zahlen. Der Bau der Zufahrt und der Ampelanlage ist nach derzeitigem Stand für das kommende Jahr vorgesehen.

Das neue Zentrum auf dem Areal des ehemaligen Sächsischen Wolfes ist ein Mix aus Geschäften, Wohnungen und Büros. Außerdem sollen ein Stadtplatz und eine Promenade an der Weißeritz entstehen. Läuft alles nach Plan, können Ende 2018 die Bauarbeiten dafür beginnen. 2021, zum hundertjährigen Stadtjubiläum Freitals, soll alles fertig sein.