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Löbau

Zugabe zu Oderwitzer Kunst-Parkour?

Den Künstlern hat die 10.000 Euro teure Aktion vor zwei Wochen gut gefallen - auch die Resonanz im Ort war gut. Der Initiator macht deshalb ein Angebot.

Die Berliner Künstlerin Larissa Jenne schuf die haarige Naturgestalt Unge, die beim Kunst-Parkour in Oderwitz vor zwei Wochen die Zuschauer erheiterte.
Die Berliner Künstlerin Larissa Jenne schuf die haarige Naturgestalt Unge, die beim Kunst-Parkour in Oderwitz vor zwei Wochen die Zuschauer erheiterte. © Matthias Weber/photoweber.de

Oderwitz' Bürgermeisterin Adelheid Engel (parteilos) schließt nicht aus, dass es im kommenden Jahr eine Fortsetzung des Kunst-Parkours in der Gemeinde geben wird. "Herr Meyer hat sich bei uns noch einmal bedankt und mir mitgeteilt, dass er gern für eine Fortsetzung wiederkommen würde", teilte Frau Engel auf SZ-Nachfrage mit.

Der Künstler Helge-Björn Meyer hatte einen Wettbewerb der Staatlichen Kunstsammlungen gewonnen und durfte mit einem Budget von 10.000 Euro seine Idee in einer Gemeinde seiner Wahl ausführen. Er entschied sich für Oderwitz und war mit einer internationalen Künstlergruppe vor zwei Wochen mit der Kunstaktion "Mit.Nachbarn" vor Ort.

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Bürgermeisterin Engel, die selbst mit dabei war, zeigte sich zufrieden, dass 50 bis 60 Oderwitzer mit dem Rad mehrere Stunden lang Ziele im Ort angesteuert hatten, um sich die verschiedenen Attraktionen - von Tanz bis Puppentheater bis Malerei - anzusehen. "Wir werden in den kommenden Wochen uns noch einmal zusammensetzen und über eine Fortsetzung sprechen", erklärte sie. Meyer hatte bereits gegenüber der SZ vorab angekündigt, man könne die Aktion gern zu einer anderen Jahreszeit und mit den Dingen, die Anklang gefunden haben, wiederholen. Die Finanzierung müsse dann über Fördergelder und auch Sponsoren geschehen. Dabei würde Meyer, der sich mit diesen Fragen beruflich befasst, behilflich sein. 

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