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Zugausfall wegen Brückenfreigabe

Das Chaos um die Freigabe der Bahnbrücke Dresden-Klotzsche geht weiter. Zwar gibt es nun einen neuen Termin dafür – doch der bringt neue Probleme.

© kairospress

Dresden. Das Chaos um die Freigabe der Bahnbrücke Dresden-Klotzsche geht weiter. Zwar gibt es nun einen neuen Termin dafür – das zweite Aprilwochenende – doch der bringt neue Probleme. „Durch die damit verbundene Vollsperrung ist auf Teilstrecken kein Zugverkehr möglich und es muss Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Eine geordnete Vorbereitung einer solchen Maßnahme bedarf normalerweise einer Vorlaufzeit von drei bis vier Wochen. Hinzu kommt, dass die angefragten Busunternehmen eine Leistungsübernahme mit Verweis auf fehlendes Personal in der Ferienzeit bisher strikt abgelehnt haben“, so Jörg Puchmüller, Sprecher der Länderbahn, die zwischen Dresden und Görlitz beziehungsweise Dresden und Zittau verkehrt.

Die Länderbahn versucht nun dennoch einen Schienenersatzverkehr zwischen Dresden, Görlitz und Zittau zu organisieren. Aufgrund der Rahmenbedingungen sei allerdings absehbar, „dass dies nicht zufriedenstellend und vollumfänglich gelingen wird“, so Puchmüller. Erwartet wird eine Sperrung der Strecke Dresden – Radeberg von Freitag, 6. April, 21 Uhr, bis Samstag, 7. April, 23 Uhr. Ab 7. April, 23 Uhr, bis 8. April, 14 Uhr, kann dann weiterhin kein Zug- beziehungsweise geregelter Schienenersatzverkehr in und aus Richtung Görlitz und Zittau rollen, da die Strecke von Dresden bis Bautzen bzw. Neukirch voll gesperrt ist. Ab Sonntag, 14 Uhr, sollen die Züge wieder fahren. Ursprünglich sollte die Freigabe der Brücke bereits am vergangenen Wochenende erfolgen. Kurzfristig hatte die Bahn die Arbeiten gestoppt – mit dem Verweis auf den krankheitsbedingten Ausfall eines Ingenieurs. (szo)

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