merken

Zugverkehr nach Tschechien gefordert

Die Grünen wollen, dass zwischen Ebersbach und Rumburk wieder Züge fahren. Die Landtagsabgeordnete Franziska Schubert hat auch die Verbindung bis Löbau im Visier.

© Matthias Weber

Dresden/Löbau. Die haushaltspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag, Franziska Schubert, setzt sich für die Wiederaufnahme der Zugverbindung zwischen Rumburk und Ebersbach ein. Dazu hat sie eine Kleine Landtagsanfrage zum Thema „Wiederinbetriebnahme des Eisenbahnverkehrs auf der Strecke Rumburk (CZ) – Ebersbach“ an die Staatsregierung gestellt.

... und Rumburk in Zukunft wieder Züge.
... und Rumburk in Zukunft wieder Züge. © Julia Kluttig

„Anstatt die Bahn zwischen Pirna und Sebnitz abzubestellen, wollen wir die Bahn von Sebnitz über Dolni Poustevna und Rumburk nach Ebersbach verlängern“, heißt es in einer Mitteilung.

Bauen und Wohnen
Wohnen Sie noch oder bauen Sie schon?
Wohnen Sie noch oder bauen Sie schon?

Hier finden Sie alles, was Sie fürs Sanieren, Renovieren oder Bauen Ihrer eigenen vier Wände brauchen.

Die Zugverbindung zwischen Ebersbach und Rumburk wurde 2010 wegen mangelnder Nachfrage eingestellt und durch eine Busverbindung ersetzt. „In den gegenwärtigen Kürzungs- und Abbestellungsdebatten möchte ich gern einen Akzent für eine auskömmliche Verkehrsanbindung des Oberlandes setzen; auch, weil mich Bürgerinnen und Bürger meiner Heimatstadt darauf angesprochen haben“, sagt Schubert. Die Landtagsabgeordnete kommt selbst aus Ebersbach-Neugersdorf.

Von der Wiederaufnahme der Zugverbindung verspricht sich Franziska Schubert vor allem positive Effekte für den Tourismus. „So können neue Potentiale im grenzüberschreitenden Verkehr von der Oberlausitz über die Region um Šluknov zum Elbsandsteingebirge hin erschlossen werden.“

Neben der Verbindung nach Tschechien will Schubert von Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) auch wissen, wie die Chancen für die „Reaktivierung der Strecke von Ebersbach bis nach Löbau“ stehen. Die Antworten der Staatsregierung auf die Fragen der Abgeordneten werden am 1. März vorliegen. (szo)