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Zum Glück kam der Sturm ohne Regen

Die Kameraden der Riesaer Feuerwehr mussten bis zum heutigen Montagvormittag Bäume beräumen.

Im Außengelände des Familienzentrums Riemix an der Klötzerstraße ist eine Rotbuche auf den Zaun gestürzt. © Stadt Riesa

Riesa. Fast ein Dutzend Einsätze bescherte der Sturm der Riesaer Feuerwehr. Die Kameraden waren im ganzen Stadtgebiet damit beschäftigt, umgestürzte Bäume zu beseitigen. Das fing am Sonntag auf der Bahnhofstraße an und hörte erst Montagvormittag an der Schule an der Alleestraße auf, wo ein Baum auf eine Garage gefallen war. 

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Die meisten der elf Einsätze spielten sich Sonntagabend zwischen 20.49 Uhr und kurz vor Mitternacht ab. Da mussten Kameraden aus der Hauptstelle und den Ortswehren Riesa-Stadt, Nickritz und Canitz insgesamt neunmal ausrücken: Bäume waren in Mautitz, an der Nossener, Berliner, Oschatzer, Auenwald- und Robert-Koch-Straße umgestürzt, außerdem an der B-169-Abfahrt Richtung Bahnhof.

Zwischendurch hatte es noch den Parkplatz des Landratsamts an der Heinestraße getroffen, sagt Stadtwehrleiter Robert Gudat. Dabei wurden zwei Dienstwagen des Landratsamts beschädigt. „Und an der Beethovenstraße ist dem Sturm eine Jalousie zum Opfer gefallen.“ Wie das Riesaer Rathaus bekannt gab, seien ganz Gostewitz und die Dorfstraße in Leutewitz zeitweise dunkel geblieben, weil Freileitungen beschädigt wurden.

Insgesamt sei die Riesaer Feuerwehr mit der Lage aber gut zurechtgekommen. „Wir hatten Glück, dass es nicht noch geregnet hatte und keine Keller auszupumpen waren.“ (SZ/csf)