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Zum Glück nicht gierig

Hiesige Ordnungshüter kassieren relativ wenig Bußgelder ein. In Radebeul ist es das Zehnfache.

Symbolbild. © dpa

Großenhain. Die Großenhainer haben mit ihrem städtischen Ordnungshütern Glück. Sie zählen zu den humansten im Landkreis Meißen. Von den hiesigen Städten mit mehr als 10 000 Einwohnern hat Großenhain im vergangenen Jahr vergleichsweise am wenigsten Bußgelder verhängt. In den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres waren es ziemlich genau 83 000 Euro.

 Spitzenreiter bei den Bußgeldeinnahmen ist Radebeul. Im gleichen Zeitraum nahm die Karl-May-Stadt rund 802 000 Euro ein, also fast das Zehnfache wie Großenhain. Mit großem Abstand auf Radebeul folgen Meißen (rund 237 000 Euro), Riesa (rund 214 000 Euro) und Coswig (rund 103 000 Euro).

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Die Kleinstädte im Landkreis Meißen haben von Januar bis September 2018 nie mehr als 2 000 Euro Bußgelder eingenommen. Unter ihnen ragt Strehla mit 2 361 Euro noch heraus. Radeburg zählte mit 70 Euro zu den drei sächsischen Städten, in denen am wenigsten Bußgelder verhängt wurden. Topeinnehmer bei den Gemeinden im Landkreis Meißen ist Moritzburg mit knapp 30 000 Euro vor Weinböhla (10 600 Euro) und Zeithain (1 350 Euro).