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Zurück in die Heimat

Carsten Guhr wurde von der FDP Pulsnitz zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl gekürt.

© Matthias Schumann

Pulsnitz. Nun ist es amtlich: Der FDP-Ortsverband Pulsnitz hat am Freitagabend Carsten Guhr als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. März nominiert. Der 36 Jährige war dazu extra aus dem österreichischen Tirol angereist, wo er seit zwei Jahren für einen großen Kristallproduzenten tätig ist. Nach dem überraschenden Rückzug von Amtsinhaber Peter Graff soll Guhr nun das Rathaus gewissermaßen auch für die Liberalen verteidigen.

Dabei kann er auf praktische Erfahrungen zurückgreifen. Von 2001 bis 2008 war Guhr in Oberlichtenau zunächst der jüngste Bürgermeister in Deutschland. Im Ehrenamt hat der Diplomverwaltungswirt vor allem die Fusion von Pulsnitz und der Keulenberggemeinde maßgeblich begleitet. Der Eingemeindungsvertrag sicherte Oberlichtenau weitgehende Rechte zu, wie zum Beispiel den Erhalt der Grundschule. Jetzt bewirbt sich Guhr also quasi für das Gesamtgebilde. „Ich glaube, dass die Pulsnitzer Willensstärke und auch Durchsetzungskraft durchaus zu schätzen wissen“, so Guhr. Seit 2008 und auch schon davor hat der junge Mann mehrere Jobs im Ausland wahrgenommen, unter anderem für den RWE-Konzern. „Meine Heimat aber liegt am Keulenberg. Hier habe ich auch meinen Freundeskreis.“ Guhr wird sich Anfang März auf einer Veranstaltung der Pulsnitzer Wählerschaft präsentieren. (SZ)

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