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Sachsen

Zusammenschluss für besseren Radverkehr

14 Kommunen arbeiten jetzt gemeinsam für die Förderung des Radverkehrs. In vielen Regionen müsse man noch sehr "fit und lebensmüde" zum Radeln sein.

© Maurizio Gambarini/dpa (Symbolbild)

Leipzig. Die Kommunen in Sachsen setzen auf Arbeitsgemeinschaften, um den Radverkehr zu fördern. Sowohl im Tourismus als auch als Verkehrsmittel im Alltag werde das Rad immer wichtiger, sagte Alexander Ahrens, Vorsitzender der sächsischen AG Rad.SN und SPD-Oberbürgermeister der Stadt Bautzen, am Montag in Leipzig. 

Dort wurde die 6. Mitteldeutsche Radverkehrskonferenz veranstaltet. Im Verbund könnten sich die Kommunen ein besseres Gehör verschaffen, sagte Ahrens. Die Rad.SN nahm sechs Städte neu als Mitglieder auf: Dresden, Leipzig, Görlitz, Oschatz, Wurzen und Limbach-Oberfrohna. Die AG hat nun 14 Mitglieder. 

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In der Radverkehrsförderung sei man eigentlich "Jahrzehnte zu spät dran", sagte Ahrens. Auch beim Rad müsse gelten, was Verkehrswissenschaftler für das Auto schon lange wüssten: Neue Radwege und -straßen sorgten für mehr Verkehr. Stimme die Infrastruktur, würden auch mehr Menschen vom Auto auf das Rad umsteigen. Derzeit gebe es aber ganze Regionen, gerade auf dem Land, wo man "besonders fit und lebensmüde" zugleich sein müsse, um dort Rad zu fahren, sagte Ahrens. 

Auch in Thüringen sind verschiedene Städte und Landkreise in einer "Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen" (AGFK) zusammengeschlossen. Sachsen-Anhalt strebt eine Gründung für den 11. November an, wie Stefanie Arnhold, Radverkehrskoordinatorin des Landesverkehrsministeriums, sagte.(dpa)