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Radebeul

Zusammenschluss von Kirchgemeinden

Wegen sinkender Mitgliederzahlen werden Gemeindeverbünde gebildet.

Turm der Friedenskirche in Radebeul.
Turm der Friedenskirche in Radebeul. © Arvid Müller

Radebeul/Moritzburg. Die vier evangelischen Kirchgemeinden Radebeul-West (Friedenskirchgemeinde), Radebeul-Ost (Lutherkirchgemeinde), Reichenberg und Moritzburg gehen jetzt einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Kirchspiel: Am Montag, dem 17. Juni, unterschreiben Vertreter der vier Kirchenvorstände im Gemeindehaus in Reichenberg feierlich den Vertrag, der alle wesentlichen Fragen der künftigen Zusammenarbeit klärt. Der Vertrag muss bis zum 30. Juni beim Regionalkirchenamt eingereicht werden, das Kirchspiel tritt zum 2. Januar 2021 in Kraft.

Aufgrund rückläufiger Gemeindegliederzahlen hat die Landeskirche Sachsen eine Strukturreform beschlossen. Sie verpflichtet die Kirchgemeinden, sich mit ihren Nachbargemeinden zu größeren Gemeindeverbünden zusammenzuschließen.

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Die vier Kirchgemeinden haben zusammen rund 8.800 Mitglieder, damit entsteht eine der größten Organisationen in dieser Region. Der Vertrag regelt unter anderem, wie sich die Gremien des Kirchspiels zusammensetzen, welche Aufgaben in den Gemeinden vor Ort erhalten bleiben, wie Haushalt und Vermögen verwaltet werden, wie die Friedhöfe geführt werden und wo die rund 50 Mitarbeiter angestellt sind. (SZ)