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Zuschüsse für Dächer und Fassaden

Die Stadt Pulsnitz unterstützt auch private Hauseigentümer.

© dpa

Pulsnitz. Fördermittel machen vieles möglich. Im Pulsnitzer Stadtzentrum sollen jetzt mehr private Hauseigentümer davon profitieren (SZ berichtete), um Fassaden und Dächer zu sanieren. Der Stadtrat hat jetzt mehreren Projekten zugestimmt. Insgesamt werden den Eigentümern damit über 63 000 Euro an Fördergeld von Bund, Land und Stadt für ihre Projekte in Aussicht gestellt. Der Zuschuss ist ausschließlich für Fassaden und Dächer reserviert und orientiert sich an den Gesamtkosten. Es gibt auch eine Obergrenze pro Vorhaben. Die kann in begründeten Fällen jedoch variabel gehandhabt werden. Bürgermeisterin Barbara Lüke wurde nun vom Rat ermächtigt, die nötigen Vertragsverhandlungen zu führen. Sie ermunterte erneut Hauseigentümer Förderanträge zu stellen. Bisher sei das Interesse noch verhalten.

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Sowohl beim Markt 11 als auch bei der Rietschelstraße 7 schätzt die Stadt ein, dass es sich um wichtige Häuser handelt, die das Ortsbild prägen. Durch die Sanierung werde das Gesamtensemble aufgewertet. Die Rietschelstraße 7 ist außerdem denkmalsgeschützt. Dort wohnte früher der Kantor.

Schon viele Vorhaben geplant

Beim Markt 11 mit dem Bäcker im Erdgeschoss haben die neuen Eigentümer innen bereits mit der Sanierung begonnen. So werden zwei Wohnungen hergerichtet und im rückwärtigen Bereich mit Balkons ausgestattet. Mit der Sanierung von Dach und Fassade wollen die Eigentümer möglichst noch in diesem Jahr beginnen. Fördermittel fließen auch für Dach und Fassade des Nebengebäudes von Markt 11. Die Gesamtinvestition liege deutlich im sechsstelligen Bereich. Mit der Sanierung der Außenhaut will nach Informationen der Stadt auch der Eigentümer der Rietschelstraße 7 noch 2016 beginnen.

Bei der Robert-Koch-Straße 26 als weiterem Objekt in Marktnähe liegt der Fall noch etwas anders. Hier geht es ebenfalls um eine sanierungsrechtliche Genehmigung, wie es amtlich heißt. Der Investor will Veränderungen an der Fassade vornehmen. Dafür gab der Technische Ausschuss grünes Licht. Fördermittel wurden aber keine beantragt. Der Investor hat vor, die Ladentür zu vergrößern und das Schaufenster zu verändern. Das Geschäft dahinter werde renoviert und später als Ausstellungsraum genutzt. Auch diese Fassade soll einen frischen Anstrich erhalten. (SZ/ha)