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Hoyerswerda

Zuschüsse für die Digitalisierung

Von einem Programm des Landes Sachsen profitieren auch Hoyerswerda und Weißwasser.

© Symbolfoto: Uwe Schulz

Hoyerswerda/Weißwasser. Froh und dankbar sei man in Hoyerswerdas Seenland-Klinikum, für die Digitalisierung im Haus weitere 240.000 Euro vom Land Sachsen zu bekommen. So wird Geschäftsführer Jörg Scharfenberg in einer Mitteilung des Räckelwitzer Landtagsabgeordneten Aloysius Mikwauschk (CDU) zitiert. Anlass: Der Haushalts- und Finanzausschuss, dem Mikwauschk vorsteht, hat jetzt weitere zehn Millionen Euro freigegeben, die im Doppelhaushalt des Landes für 2019 und 2020 für diesen Zweck eingeplant waren.

Für die Verteilung der Mittel an alle sächsischen Krankenhäuser gibt es einen fixen Schlüssel auf Basis der drei Versorgungsstufen im Land. Eingesetzt werden kann das Geld für in Kliniken benötigte EDV-Technik. Der Geschäftsführer der Trägergesellschaft für die Kliniken in Weißwasser, Zittau und Ebersbach, Andreas Grahlemann, empfindet im Prinzip genauso wie sein Hoyerswerdaer Kollege. Er erinnert aber auch daran, dass der Freistaat nach allgemeinem Dafürhalten in den letzten Jahren zu wenig Geld in die Krankenhäuser im Land gesteckt hat. Er sehe die Zuschüsse als eine Art Einstieg, um konkrete Vorhaben in die Tat umsetzen zu können, sagte Grahlemann dem TAGEBLATT.

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Die Unternehmen im Verbund Gesundheitszentrum Landkreis Görlitz arbeiten aktuell zum Beispiel an Strukturen für Videokonferenzen zwischen den Standorten. Es fließe aber auch viel Mühe und Geld in Datensicherheit. Jörg Scharfenberg nennt unter anderem Telemedizin und Video-Sprechstunden. (MK)

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