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Döbeln

Zuschuss nun ohne Ausgleich

Wer jetzt im Stadtumbaugebiet investiert, kann pauschal Zuschüsse beantragen. Zur vorherigen Förderung gibt es einen wesentlichen Unterschied.

© Andrea Warnecke/dpa (Symbolfoto)

Roßwein. Die Stadträte haben entschieden, dass private Hauseigentümer auch einen pauschalen Zuschuss in Höhe von 25 Prozent beantragen können, wenn sie Geld im Stadtumbaugebiet in die Sanierung ihrer Immobilie stecken. 

Bisher war es möglich, 1.000 Euro zur Fassadengestaltung dazu zu bekommen. Alternativ gab es Unterstützung bei komplexen Sanierungen und detaillierter Abrechnung. Der pauschale Zuschuss ist möglich, weil die Förderrichtlinie für die Städtebauförderung im Freistaat geändert worden ist, erklärte Matthias Lange, der stellvertretende Bauamtsleiter.

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An ihn wenden sich Hauseigentümer am besten, wenn sie eine Sanierung planen. Er berät, welcher Weg der Förderung infrage kommt. Bei der pauschalen Bezuschussung sind folgende Ausgaben förderfähig: Erneuerung von Dach und Fassade, Wärmedämmung, Tausch von Fenstern und Außentüren, Aufwendungen für Baustelleneinrichtung, Gerüst und Planung. Zuschüsse für Gewerbeflächen in Häusern werden anders berechnet, sagte der stellvertretende Amtsleiter.

Die aktuelle Förderung im Gebiet „Umbauachse Altstadt“ sei mit der vorherigen im Stadtsanierungsgebiet vergleichbar. Einen wichtigen Unterschied gibt es allerdings. „Es fallen keine Ausgleichsbeträge an“, so Lange. Diese Beträge sorgten vor einiger Zeit für großen Unmut bei den Grundstückseigentümern. Sie mussten für die Wertsteigerung für manche empfindliche Geldbeträge zahlen.