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Dippoldiswalde

Zuschussbedarf fürs Bad ist höher

Über 700 Bürger haben bisher Unterlagen für einen Bürgerbescheid zum Glashütter Stadtbad angefordert.

Das ehemalige Stadtbad in Glashütte. Gibt es bald ein neues Bad?
Das ehemalige Stadtbad in Glashütte. Gibt es bald ein neues Bad? © Frank Baldauf

Beim Bürgerentscheid in Glashütte über den Bau eines Stadtbades zeichnet sich eine hohe Beteiligung ab. Bis Donnerstagabend hatten 726 von 5 532 Stimmberechtigten die Unterlagen angefordert. Der Ausgang des Bürgerentscheids wird für die weitere Entwicklung der Stadt Folgen haben. Sollte sich die Mehrheit für den Bau entscheiden, muss Glashütte nach Berechnungen der Stadt jährlich einen Zuschuss von rund 168.000 Euro – und nicht 16.800 Euro wie die SZ irrtümlich berichtete – bereitstellen, um das Bad am Laufen zu halten. Das Geld werde an anderer Stelle fehlen, erklärt Dreßler.

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Mehrere Räte halten den Standort Bretthäus‘l nicht für ideal, weil er zu abgelegen und schlecht mit dem Bus zu erreichen ist. Der hohe Zuschussbedarf im Verhältnis zu den zu erwartenden geringen Besucherzahlen ist ein weiteres Argument gegen den Bau. Stadtrat Maik Lehmann (Zeitlos) und seine Mitstreiter führen an, dass das Bad zu Glashütte gehört, Tradition hat und gebaut werden muss. (SZ/mb)

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