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Zvon will Verbindung nach Polen verbessern

Mit dem Projekt „Transborders“ soll das Angebot an grenzüberschreitenden Verbindungen erhöht werden. Nötig macht dies die zunehmende Elektrifizierung der Bahnstrecken in Polen.

© Nikolai Schmidt

Region. Mit einem neuen Projekt will der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (Zvon), gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) und den polnischen Partnern die Bus- und Bahnverbindungen über die deutsch-polnische Grenze weiter verbessern. Wie Sandra Trebesius, Pressesprecherin des Zvon, mitteilte, sollen im Rahmen von „Transborders“ „vorhandene Verbindungen unter die Lupe genommen werden und Möglichkeiten gefunden werden, grenzüberschreitend mehr Angebote zu schaffen um die Erreichbarkeit zu verbessern.“

Denn während es seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 bereits 26 tägliche Zugverbindungen ins Nachbarland gibt, existiert mit der Verbindung Görlitz – Zgorzelec gerade eine grenzüberschreitende Buslinie. Ein weiterer Grund für das Projekt ist die fortschreitende Elektrifizierung der Bahnstrecken in Polen. So soll die Strecke Wegliniec – Zgorzelec ab 21. Dezember 2019 auf elektrischen Zugbetrieb umgestellt werden. Beim Zvon wird davon ausgegangen, „dass ab Dezember 2019 Zgorzelec zum Umstiegsbahnhof wird. Solange der Bahnhof Görlitz von polnischer Seite aus nicht elektrifiziert werden kann, wird das auch so bleiben.“ Deshalb soll mithilfe des Projekts „Transborders“ gemeinsam mit polnischen Verkehrsunternehmen und dem Marschallamt nach Lösungen gesucht werden, die in alle Richtungen reibungslose Umstiege für die Fahrgäste ermöglichen.

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In dem Projekt, das von Juni 2017 bis Mai 2020 umgesetzt werden soll, arbeiten neun Partner aus fünf mitteleuropäischen Ländern – Polen, Tschechien, Österreich, Slowenien und Deutschland – zusammen. Es soll auch dazu dienen, einen reibungslosen Entscheidungs- und Politikgestaltungsprozess zwischen grenzübergreifenden Regionen zu gewährleisten. (szo)