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Zwei Männer belästigen Badegäste

Die Polizei hat zwei Asylsuchende vorläufig festgenommen, weil sie im Löbauer Herrmannbad gefilmt und Kinder unsittlich berührt haben sollen.

© Ole Spata/dpa

Löbau. Das Verhalten zweier Asylsuchender hat am Freitagnachmittag für den Einsatz der Polizei im Löbauer Freibad gesorgt. Ein 31-jähriger Syrer filmte andere Badegäste gegen deren Willen. Ein 27-jähriger Landsmann soll Kinder im Schwimmbecken zudem unsittlich berührt haben. So berichtet Thomas Knaup von der Polizeidirektion Görlitz über den Vorfall. Als das Handeln der beiden Männer auffiel, schritt der Bademeister ein. Er informierte die Polizei.

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Drei Streifen des Polizeireviers Zittau-Oberland und unterstützende Streifen der Bundespolizei eilten zum Herrmannsbad. Die Beamten nahmen die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest und notierten die Personalien zweier Begleiter. Dabei handelte es sich um einen 19-jährigen Syrer und einen ein Jahr älteren Iraker. „Diese beiden Männer haben im laufenden Strafverfahren derzeit den Status eines Zeugen inne“, erklärt Knaup. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen zum Vorwurf der sexuellen Belästigung. Die Untersuchungen dauern an. (szo/tc)

Aus dem Polizeibericht vom 6. Juni

Verstöße gegen das Fahrverbot

Dresden/Görlitz. Streifen der Autobahnpolizei haben am Sonntag und Montag vier Lkw-Fahrer gestoppt, die auf der A4 das Sonn- und Feiertagsfahrverbot nicht beachteten. Es gilt für Nutzfahrzeuge über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht oder Lkw mit Anhänger. Auf die betroffenen Fernfahrer wird ein Bußgeld von 120 Euro zukommen. Sollte sich herausstellen, dass die Speditionen die Fahrten angeordnet haben, wird den Firmen hierfür ein Bußgeld in Höhe von 570 Euro drohen. Einem 42-jährigen Berufskraftfahrer untersagten die Beamten zudem die Weiterfahrt, weil er zwar im Besitz einer Fahrerlaubnis war, die aber nicht die Berechtigung zum Führen eines Anhängers umfasste. Mit dieser Straftat wird sich die Staatsanwaltschaft befassen, mit den vier Ordnungswidrigkeiten die Bußgeldstelle der Landesdirektion.

Drei Diebe bleiben ohne Beute

Görlitz. Eine Streife des Reviers Görlitz hat am Montagmittag auf einem Firmengelände in Görlitz zwei mutmaßliche Metalldiebe gestellt. Die beiden polnischen Tatverdächtigen im Alter von 32 und 27 Jahren wollten sich an der Rothenburger Landstraße augenscheinlich an gelagertem Schrott bereichern. Eine Zeugin bemerkte das Treiben. Sie informierte die Polizei. Eine Streife des örtlichen Reviers verhinderte den Diebstahl. Die Metallstücke haben einen Wert von etwa 50 Euro. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen.

Am Montagabend hat die Polizei dann noch erfolgreich nach mehreren Fahrraddieben gefahndet. Ein Zeuge meldete den Beamten den Diebstahl von drei Mountainbikes im Gesamtwert von rund 1800 Euro von der Hugo-Keller-Straße. Die drei Räder waren auf einem Dachgepäckträger montiert, als die Diebe zuschlugen. Dank des schnellen Anrufs des Zeugen bei der Polizei stellte eine Streife einen der Gesuchten an der Peterskirche. Auch das von dem 36-jährigen Polen gestohlene Trekkingrad stellten die Polizisten sicher. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dem Sachverhalt befassen.

Unbekannte stehlen Renault

Görlitz. Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag auf einem Parkplatz an der Friedhofstraße in Görlitz einen weißen Renault Kangoo gestohlen. Der Firmenwagen war auf das Kennzeichen GR DT 475 zugelassen. Den Zeitwert des drei Jahre alten Transporters bezifferte der Eigentümer mit rund 10000 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem Renault wird international gefahndet.

Streit endet mit Polizeieinsatz

Görlitz. Auf dem Marienplatz in Görlitz ist am Sonnabendabend eine verbale Streitigkeit in eine tätliche Auseinandersetzung umgeschlagen. Beteiligt waren ein stark alkoholisierter, 35 Jahre alter Görlitzer, zwei Syrer im Alter von 17 und 24 Jahren sowie ein 19-jähriger Afghane. Passanten riefen die Polizei. Mehrere Streifen des örtlichen Reviers und der Bundespolizei eilten zum Marienplatz. Die Beamten trennten die Streithähne und nahmen deren Personalien auf. Ihnen und etwa 20 Schaulustigen erteilten sie einen Platzverweis. Dieser Aufforderung kamen die Beteiligten nach.

Zwei Männer belästigen Badegäste

Löbau. Das Verhalten zweier Asylsuchender hat am Freitagnachmittag für den Einsatz der Polizei im Löbauer Freibad gesorgt. Ein 31-jähriger Syrer filmte andere Badegäste gegen deren Willen. Ein 27-jähriger Landsmann soll Kinder im Schwimmbecken zudem unsittlich berührt haben. Als das Handeln der beiden Männer auffiel, schritt der Bademeister ein. Er informierte die Polizei.

Drei Streifen des Polizeireviers Zittau-Oberland und unterstützende Streifen der Bundespolizei eilten zum Herrmannsbad. Die Beamten nahmen die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest und notierten die Personalien zweier Begleiter. Dabei handelte es sich um einen 19-jährigen Syrer und einen ein Jahr älteren Iraker.„Diese beiden Männer haben im laufenden Strafverfahren derzeit den Status eines Zeugen inne. Die Kriminalpolizei ermittelt zum Vorwurf der sexuellen Belästigung. Die Untersuchungen dauern an.

Polizei findet vermisste Rentnerin

Jonsdorf. Eine 80-jährige Frau ist in der Nacht zum Montag aus ihrem Hotelzimmer in Jonsdorf verschwunden. Der Ehemann der Seniorin bekam einen Schreck, als er morgens nicht neben seiner Ehefrau aufwachte. Sie hat aus bisher unbekannten Gründen offenbar in der Nacht das Hotelzimmer an der Großschönauer Straße verlassen und ist seither spurlos verschwunden gewesen.

Der besorgte Gatte verständigte die Polizei, welche sofort Suchmaßnahmen einleitet.. Gegen 10 Uhr kam die erlösende Nachricht von der tschechischen Polizei. Eine Streife fand die ältere Dame nahe der Grenze. Eine Streife des Reviers Zittau-Oberland übernahm die Gesuchte und brachte sie zu ihrem Mann. Nur durch eine enge, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den beiden Dienststellen war solch eine schnelle Hilfe möglich.

Metalldiebe nutzen offene Tür

Olbersdorf. Unbekannte haben am Montagvormittag in Olbersdorf ein Mehrfamilienhaus an der Stadtgrenze betreten, begaben sich durch die offenbar unverschlossene Tür in die Wohnung einer Seniorin und durchsuchten deren Räumlichkeiten. Die Diebe ließen drei Armbanduhren, zwei Goldketten sowie eine Sammlermünze mitgehen und entkamen unerkannt. Den Schaden schätzte die Frau auf etwa 800 Euro.

Schwelbrand führt zu Rauchentwicklung

Wittgendorf. Zu einer starken Rauchentwicklung ist es am Dienstagfrüh in Wittgendorf in einer Firma an der Hauptstraße gekommen. Nach ersten Erkenntnissen bestand die Ursache in einem technischen Defekt, der sich offenbar beim Laden von Batterien ereignet hat. Verletzt ´hat sich bei dem Feuer niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 6000 Euro.

Auffahrunfall an der Äußeren Weberstraße

Zittau. Auf der Äußeren Weberstraße in Zittau ist am Dienstag, gegen 14.04 Uhr, ein Auffahrunfall passiert. Ein Opel und ein Mazda sind auf der linken Spur Richtung stadteinwärts unterwegs gewesen, als der 69-jährige Astra-Fahrer bremste, um in die Heinrich-Mann-Straße abzubiegen. Das erkannte die 29-jährige Mazda-Fahrerin offenbar zu spät und prallte mit ihrem Wagen auf das Heck des Opels. Die 41-jährige Beifahrerin im Opel wird dabei leicht verletzt. Der Schaden beträgt rund 6000 Euro. Beide Autos sind weiter fahrbereit.

Ruinenbrand an der Reißauskreuzung

Reißaus. Feuerwehr und Polizei sind in der Nacht zum Dienstag an die sogenannte Reißaus-Kreuzung auf der S111 geeilt. Dort war in einem seit etlichen Jahren leer stehenden Haus ein Feuer ausgebrochen. Die freiwilligen Wehren der umliegenden Gemeinden sind mit rund 60 Kameraden im Einsatz gewesen und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Gebäude. Das verlassene Haus brannte kontrolliert aus. Damit vom Giebel keine Bruchstücke auf die unmittelbar angrenzende Fahrbahn der S111 und S122 fallen können, musste die Fassade am Vormittag kontrolliert eingerissen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung aufgenommen. Ein Brandursachenermittler hat seine Untersuchungen am Tatort geführt.

Unbekannte verschandeln Mauer

Gablenz. In Gablenz sind in der Nacht zum Montag unbekannte Schmierfinken in der Siedlung unterwegs gewesen. Sie besprühten einen Briefkasten mit einem Hakenkreuz und malten ein Antifa-Zeichen auf eine Grundstücksmauer aus Sandstein. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu der Sachbeschädigung aufgenommen.

Vier Männer mit Crystal erwischt

Weißwasser. Beamte des örtlichen Reviers haben am Montag in Weißwasser drei Männer erwischt, die Crystal mit sich führten. Am Nachmittag kontrollierten sie einen Mann auf dem Professor-Wagenfeld-Ring. „Im mitgeführten Rucksack fanden sie eine kleine Dose mit insgesamt drei Tütchen“, teilt Polizeisprecher Thomas Bretschneider mit. Es stellte sich heraus, dass der 35-jährige Tatverdächtige darin Marihuana sowie Crystal versteckte. Die Polizisten zogen das Betäubungsmittel ein.

Bei einer weiteren Kontrolle stellten Beamte am Montagabend drei Männer auf der Friedrich-Bodelschwingh-Straße fest. Bei einem 31-Jährigen fanden die Polizisten eine Dose mit einer kristallinen Substanz. „Ein Test bestätigte den Verdacht: auch hier handelte es sich um Crystal“, so Bretschneider. Die Polizisten stellten das Behältnis mitsamt den Drogen sicher und fertigten eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Kriminalpolizei hat zu beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

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