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Zwei Millionen für Nöthnitzer Straße

Die viel befahrene Trasse ist für Fußgänger und Radfahrer eine Gefahr. Der Ausbau soll mehr Sicherheit in Dresden bringen.

Von Annechristin Bonß

Hunderte Autos, Busse und Radfahrer teilen sich hier eine enge Straße. Einen durchgehenden Radweg gibt es an der Nöthnitzer Straße zwischen Münchner und Bergstraße nicht. Ein Teil wird schon jahrelang als Stellplatz genutzt. Dort wird es auch für die Fußgänger eng. Die fordern schon lange eine Fußgängerampel oder einen Zebrastreifen, um in Höhe der Informatikfakultät sicher über die Straße zu kommen. Nun soll sich der Zustand der Trasse ändern.

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Die Stadt plant den Ausbau der Straße. Dabei kann darüber nachgedacht werden, wo ausreichend Platz für einen Radweg bleibt und ob es künftig eine Fußgängerampel gibt. Demnach sollen verschiedene Varianten diskutiert werden. Der Stadtrat muss schließlich einer davon zustimmen. Im kommenden Haushalt soll das Geld dafür hinterlegt werden, teilt Stadtsprecherin Anke Hoffmann mit. Nach derzeitigem, frühen Planungsstand geht die Verwaltung von Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro aus. Eine Fußgängerampel ist dabei derzeit nicht vorgesehen. Allerdings soll sich die fußläufige Verbindung zwischen dem Kerngelände der TU Dresden und dem Campus südlich der Nöthnitzer Straße nach dem Ausbau verbessern.