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Zwei Sattelschlepper bei Görlitz gestoppt

Sie stellten sich als allgemeingefährlich heraus, als der Schwerlastverkehr in Döbschütz kontrolliert wurde.

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Symbolbild © dpa

Für die Fahrer von zwei Sattelschleppern hat die Reise am Mittwoch im Vierkirchener Ortsteil Döbschütz geendet, da beide Fahrzeuge als nicht verkehrssicher eingeschätzt wurden. Das teilte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mit.

An der von 7 bis 17 Uhr durchgeführten Schwerverkehrskontrolle waren deutsche und tschechische Polizisten beteiligt. Der Einsatz erfolgte im Rahmen einer bilateralen Vereinbarung zwischen Deutschland und Tschechien. Den erfahrenen Beamten hätten wenige Fahrzeug-Kombinationen ausgereicht, um gleich eine Vielzahl von Verstößen zu dokumentieren, so der Polizeisprecher.

In einem Fall stoppten die Ordnungshüter einen DAF-Sattelzug mit Anhänger. Bei der Kontrolle des Gespanns stellten sie fest, dass die Bremse des Anhängers völlig funktionslos war. Die Polizisten untersagten dem 49-jährigen Fahrer die Weiterfahrt und fertigten Anzeigen für ihn und auch den Halter des Lkws. Wenig später machte ein Sattelzug Daimler-Benz mit Krone-Anhänger ebenfalls keinen vertrauenserweckenden Eindruck. Es stellte sich heraus, dass die Ladung von 24 Tonnen Torf völlig unzureichend gesichert war. Aber auch weitere technische Mängel an der Zugmaschine machten eine Vorstellung beim Sachverständigen notwendig. Dieser stufte das Gespann als verkehrsunsicher ein und untersagte die Weiterfahrt. Auch hier erhielten der 43-jährige Fahrer und der Halter Anzeigen.

Neben den Rechtskenntnissen trainierten die deutschen und tschechischen Beamten bei der gemeinsamen Kontrolle zudem die sprachlichen Verständigungen und brachten unterschiedliche Techniken zum Einsatz. (SZ/pc)

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