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Sachsen

Zwei Schwerverletzte in Leipzig

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einer blutigen Auseinandersetzung wegen versuchten Totschlags

© Symbolfoto: dpa

Leipzig. Bei einer blutigen Auseinandersetzung am Donnerstagabend im Leipziger Osten sind mindestens zwei Männer schwer verletzt worden. Ein 24-jähriger Algerier erlitt eine Schussverletzung und musste noch in der Nacht operiert werden, berichtete die Staatanwaltschaft. Er werde weiter stationär im Krankenhaus behandelt.

Ein weiteres Opfer, dessen Personalien am Mittag noch unklar waren, erlitt Schnittverletzungen. Er befand sich zunächst noch im Krankenhaus, sollte aber bald entlassen werden. Die beiden Geschädigten waren laut Staatsanwaltschaft ansprechbar und sollten im Laufe des Tages vernommen und begutachtet werden.

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Ein 35-jähriger Iraker, der mit einem Auto geflüchtet war, wurde von der Polizei gestoppt und festgenommen. Gegen ihn bestehe der dringende Tatverdacht des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft werde noch im Laufe des Tages beim Amtsgericht einen Haftbefehl beantragen. Man nehme aber eine gemeinschaftliche Tat mit mehreren Tätern an. 

Nach der Auseinandersetzung im Stadtteil Sellerhausen-Stünz waren laut der Polizei mehrere Menschen in mindestens zwei Autos geflüchtet. Eines der Fahrzeuge wurde gestoppt und der Fahrer festgenommen. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Auseinandersetzungen, zur Zahl der Beteiligten, zu deren Handlungen und den Hintergründen dauerten an, erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Vanessa Fink. (svh)

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