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Zwei Tote am Pfingstwochenende auf Sachsens Straßen

Dresden - Auf Sachsens Straßen sind am Pfingstwochenende bei Verkehrsunfällen zwei Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt gab es von Freitag bis Sonntag 801 Unfälle, teilte der Verkehrswarndienst des Innenministeriums am Montag mit.

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Dresden - Auf Sachsens Straßen sind am Pfingstwochenende bei Verkehrsunfällen zwei Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt gab es von Freitag bis Sonntag 801 Unfälle, teilte der Verkehrswarndienst des Innenministeriums am Montag mit. Dabei wurden 154 Menschen verletzt. Ein Sprecher bewertete die Lage als relativ ruhig. „Die Staus hielten sich ebenfalls in Grenzen“, sagt er. Zum Ende des Pfingstwochenendes und mit Beginn der neuen Arbeitswoche sei aber mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Beide tödlichen Unfälle ereigneten sich am Samstag. In Chemnitz kam ein 57-Jähriger mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Er wurde im Fahrzeug eingeklemmt und starb später auf Grund seiner schweren Verletzungen. Bei einem Unfall auf der Autobahn 4 (Dresden-Eisenach) kam ein 49 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben. Er war nahe der Anschlussstelle Frankenberg (Kreis Mittweida) in einer Linkskurve gestürzt und gegen die Leitplanke geprallt. Als Ursache vermutete die Polizei zu hohe Geschwindigkeit. Der Fahrer wurde schwer verletzt und starb noch an der Unfallstelle.

Am Montagmorgen wurde bei einem Unfall auf der Autobahn 14 (Dresden-Magdeburg) ein Mensch schwer verletzt. Aus zunächst unbekannter Ursache geriet ein Wagen in Höhe der Anschlussstelle Grimma in die Mittelleitplanke und schleuderte in einen Straßengraben, teilte die Polizei mit. Die Autobahn in Richtung Leipzig war für etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Später gab es auf regennasser Fahrbahn weitere Unfälle. Dabei blieb es laut Polizei meist bei Blechschäden. dpa