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Sachsen

Zwei weitere Grippe-Todesfälle

Seit Saisonbeginn gab es in Sachsen 13 Todesfälle. Bis auf einen Fall waren die Betroffenen nicht geimpft.

© Symbolfoto: dpa/Maurizio Gambarini

Dresden. Die erhoffte Entspannung in der Zahl der Grippe-Neuerkrankungen in den Winterferien ist nicht eingetreten. Wie das sächsische Sozialministerium mitteilte, wurden in der Woche vom 10. bis 16. Februar 2.536 Grippefälle gemeldet. Die tatsächliche Zahl der Erkrankten wird auf das Zehnfache geschätzt, da nicht bei allen Betroffenen Labortests gemacht werden.

Insgesamt ist die Zahl der Erkrankten seit Saisonbeginn im Oktober auf 10.236 angestiegen – 30 Prozent mehr als im Vorjahr um diese Zeit. Zwei Männer im Alter von 78 und 85 Jahren – sie kamen aus der Sächsischen Schweiz und aus Dresden – sind in der letzten Woche an den Komplikationen der Grippe gestorben. Seit Saisonbeginn gab es 13 Todesfälle. Bis auf einen Fall waren die Betroffenen nicht geimpft. „Bei einigen ließ sich auch der Impfstatus nicht ermitteln“, so das Sozialministerium.

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Die Impfung jetzt noch nachzuholen, empfiehlt das Ministerium nicht, da es etwa zwei Wochen braucht, bis sich der Impfschutz voll entwickelt hat. Vor Ansteckung schützt man sich am besten durch häufiges und gründliches Händewaschen sowie durch Abstand zu Erkrankten. (SZ)