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Radebeul

Zwei wollen Oberbürgermeister werden

Thomas Schubert geht als parteiloser ins Rennen. David Steinmann wurde von der AfD als Kandidat aufgestellt.

David Steinmann (l.) und Thomas Schubert wollen auf den Chefsessel des Coswiger Rathauses.
David Steinmann (l.) und Thomas Schubert wollen auf den Chefsessel des Coswiger Rathauses. ©  Norbert Millauer/ AfD Sachsen

Coswig. Der nächste Wahlkampf kann beginnen. Der Gemeindewahlausschuss hat am Dienstagabend getagt und beide Wahlvorschläge für die Wahl des neuen Oberbürgermeisters zugelassen.

Thomas Schubert, Bürgermeister und für die Finanzen der Stadt zuständig, tritt als parteiloser Kandidat an. Dafür wurden 178 Unterstützerunterschriften geleistet. David Steinmann, neu gewählter AfD-Stadtrat, wurde von seiner Partei aufgestellt. Der 33-Jährige ist AfD-Fraktionsgeschäftsführer in Dresden. Amtsinhaber Frank Neupold (parteilos) wird zum Ende des Jahres aufhören. Am 3. November sollen die Coswiger ihren neuen Oberbürgermeister wählen.

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„Ich freue mich auf den Wahlkampf“, sagt David Steinmann. Er werde sein Bestes geben, schätze seine Chancen aber realistisch ein. „Es wird sehr schwer für mich werden, zu gewinnen.“

Thomas Schubert wird von allen anderen Parteien im Stadtrat unterstützt. „Mir liegt meine Heimatstadt am Herzen und ich traue es mir zu. Deshalb werfe ich meinen Hut in den Ring“, erklärte Schubert im Gespräch mit der SZ. Er sei keiner, der auf Posten schielt. Obwohl er parteiorientiert eher der konservative Typ sei, für die CDU im Kreistag sitzt, bleibt er parteilos. „In den letzten Jahren bin ich sehr gut damit gefahren, für alle Fraktionen ein offenes Ohr zu haben.“ Aber auch im Kreistag stimme er anders als die CDU-Sitznachbarn, wenn es seiner Meinung entspricht. Diese Unabhängigkeit wolle er beibehalten.