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Dynamo

Dynamo muss schon wieder Strafe zahlen

Zwei Urteile innerhalb einer Woche: Erst müssen die Dresdner fast 90.000 Euro für Zündeleien beim Pokalspiel in Berlin überweisen. Nun sind es gut 21.000 Euro.

Diese bengalischen Feuer beim Training am vergangenen Montag dürften straffrei bleiben, die vom Spiel gegen Karlsruhe nicht.
Diese bengalischen Feuer beim Training am vergangenen Montag dürften straffrei bleiben, die vom Spiel gegen Karlsruhe nicht. ©  dpa/Robert Michael

Dynamo Dresden muss für das Verhalten seiner Fans erneut tief in die Tasche greifen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) teilte am Freitag mit, dass der Fußball-Zweitligist "wegen dreier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Gesamthöhe von 21.200 Euro" belegt wird. 

Konkret geht es um Vorfälle bei den Spielen gegen Wiesbaden und in Nürnberg. Bereits am Dienstag war der Klub wegen des Zündens von Pyrotechnik im Pokalspiel bei Hertha BSC zu einer Strafe von 89.900 Euro verdonnert worden

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In die neue Strafe fließt auch der Böllerwurf eines Dresdner Zuschauers beim Wiesbaden-Heimspiel ein. Der Böller war in der Nähe des Gästetorwarts Lukas Watkowiak explodiert, der daraufhin kurz medizinisch behandelt werden musste. Die Partie wurde für etwa drei Minuten unterbrochen.

Da der mutmaßliche Böllerwerfer anschließend identifiziert und wegen schwerer Körperverletzung angeklagt werden konnte, wurde die für diesen Fall sonst übliche Strafe von 20.000 Euro auf 5.000 Euro reduziert. Das Spiel hatten die Dresdner mit 1:0 für sich entschieden, die Gäste allerdings anschließend wegen eines umstrittenen Videobeweises gegen die Wertung der Partie Einspruch eingelegt.

Die SG Dynamo Dresden hat dem Urteil des DFB-Sportgerichtes am Freitag zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. (dpa/SZ)

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