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Meißen

Zweiter Anlauf für Triebischsteg

Der neue Stadtrat soll zusätzlich gut 400 000 Euro für den Neubau bewilligen – erste Ausschreibung war aufgehoben worden.

Blick von der Martinsbrücke auf die Triebisch. Zwischen Hahnemannsplatz und Martinstraße soll ein neues Steg entstehen.
Blick von der Martinsbrücke auf die Triebisch. Zwischen Hahnemannsplatz und Martinstraße soll ein neues Steg entstehen. ©  Claudia Hübschmann

Meißen. Auf seiner ersten Sitzung soll der neu gewählte Stadtrat am kommenden Mittwoch, dem 28, August, eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 433 000 Euro beschließen. Damit soll die Finanzierung des Neubaus des Triebischstegs zwischen Hahnemannsplatz und Martinstraße gesichert werden. Das Bauwerk war durch Hochwasser so durchfeuchtet und rissig geworden, dass eine Instandsetzung nicht mehr möglich war.

In der Beschlussvorlage für den neuen Stadtrat heißt es: „Im September 2018 wurde das Vergabeverfahren aufgehoben, nachdem das günstigste Angebot weit über dem veranschlagten Kostenrahmen lag und die Finanzierung zur Durchführung der Maßnahme nicht sichergestellt werden konnte.“ 

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Auch in der neuerlichen Ausschreibung habe sich die Erwartung günstigerer Baupreise nicht erfüllt. Zudem hätten nur zwei Bieter aus der Region ein Angebot abgegeben. Diese Angebote werden derzeit geprüft und dem Stadtrat im September vorgelegt. 

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„Beide Angebote liegen erneut erheblich über dem veranschlagten Kostenrahmen, der im Ergebnis der Erkenntnisse aus dem Verfahren des Jahres 2018 mit dem Nachtragshaushalt 2019 bereits eine deutliche Aufstockung erfahren hat“, heißt es dazu. Insgesamt soll der neue Triebischsteg 1,39 Millionen Euro kosten, wovon die Stadt Meißen 612.000 Euro aufzubringen hat, knapp 780.000 Euro sind Fördermittel. (SZ/ul)

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