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Radeberg

Zweiter Versuch für Kandidatenwahl

In Radeberg soll nun erneut über die Besetzung der Ausschüsse abgestimmt werden. Beim ersten Mal hatten die Vorschläge der AfD für Aufsehen gesorgt.

Blick auf das Rathaus in Radeberg
Blick auf das Rathaus in Radeberg © Archivbild: Willem gr. Darrelmann

Nach dem Eklat um die Kandidaten der AfD soll jetzt erneut gewählt werden. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Die Wahl findet in der nächsten Sitzung des Stadtrates am Mittwoch, dem 18. Dezember, statt. Beginn ist um 18 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Bestellungen von beratenden Bürgern für den Sozial-, den Verwaltungs- und den Technischen Ausschuss.

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Die AfD hatte in der Oktobersitzung des Stadtrates ihre „beratenden Bürger“ für den Technischen, den Verwaltungsausschuss vorgeschlagen. Normalerweise ist das eine Routineabstimmung. Doch dieses mal wurden sie von der großen Mehrheit der Stadträte abgelehnt. Für den Technischen Ausschuss hatten die vier Radeberger AfD-Abgeordneten Wolfgang Taufkirch vorgeschlagen. Er ist bereits mehrmals als Versammlungsleiter bei Pegida in Dresden aufgetreten und war dort auch oft als Redner.

Auch der zweite Vorschlag der Radeberger AfD-Fraktion war damals abgelehnt worden. Es handelte sich um den Ingenieur Holger Prade, der derzeit als Büroleiter der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst arbeitet. (SZ)

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