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Kreis Görlitz: Bringt Gemeinde-Ehe Nachteile?

Bürgermeister bereiten den Zusammenschluss von Waldhufen und Vierkirchen intensiv vor. So denken Einwohner darüber.

Von Constanze Junghanß
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Norbert Pohl ist seit Jahrzehnten Unternehmer im Vierkirchener Ortsteil Döbschütz. Durch eine Fusion würde sich nicht viel ändern, schätzt er ein.
Norbert Pohl ist seit Jahrzehnten Unternehmer im Vierkirchener Ortsteil Döbschütz. Durch eine Fusion würde sich nicht viel ändern, schätzt er ein. © Foto: Constanze Junghanß

Die Geranien sind getopft, die Stiefmütterchen blühen. In der Döbschützer Gärtnerei von Norbert Pohl ist immer viel los. Eine Kundin fragt, ob die Pflanzschalen mit den Hyazinthen und Krokussen herausgestellt werden können. Norbert Pohls Frau Margit bindet nebenan den Blumenstrauß für einen Geburtstag. Die Gärtnerei ist ein Stück weit Treffpunkt für die Vierkirchener, Neuigkeiten werden ausgetauscht, die Menschen kennen sich. Kein aktuelles Gesprächsthema ist jedoch, was die Kommunalpolitik bewegt: Eine geplante Fusion von Vierkirchen mit Waldhufen. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Vierkirchen wäre dann nicht mehr eigenständig. Die Zeit drängt. Haben sich die Gemeinderäte beider Kommunen auf einen Zusammenschluss verständigt, soll der Bürgerentscheid zusammen mit der Kommunal- und Europawahl im Juni stattfinden. Die Einwohner sollen mitbestimmen, ob sie das so wollen. Das wäre dann der nächste Schritt.

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