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3 200 Besucher beim Flugplatzfest in Kamenz

Das Fest endete am Sonntag erst weit nach 21 Uhr – nach zwei spektakulären Luftschifffahrtenüber der Lessingstadt.

© Daniel Schäfer

Kamenz. Erst, nachdem sich der Flugplatz am Sonntagabend schon weitgehend geleert hatte, kam die Crew der Ballon & Luftschiff Sachsen Großmann & Söhne GbR aus dem Haselbachtal doch noch zu ihrem großen Auftritt. Pünktlich 19.30 Uhr hob das große Heißluftschiff ab, um zur ersten von zwei spektakulären Fahrten über die Stadt aufzubrechen. Mit jeweils drei zahlenden Passagieren an Bord wurde die graue Riesenzigarre natürlich zum Hingucker. Dass es dazu kommen konnte, lag am prima Ballonfahrerwetter. Am Tag zuvor, am Flugplatzfestsonnabend, war die geplante Tour in den Sonnenuntergang noch ins Wasser gefallen. Es hatte zwar nicht geregnet, aber der Wind war einfach zu stark gewesen. Umso schöner war die Luftfahrt am Sonntag. Die Passagiere schwärmten beim Nachhausegehen – und einige Zaungäste erlebten weit nach 21 Uhr mit einigem Erstaunen, wie schnell das Luftschiff zu einem größeren Rucksack verpackt wurde. Mitsamt der Fahrerkabine wurde er verladen, und ab ging der Transport nach Gersdorf. Damit war das Flugplatzfest am späten Sonntagabend wirklich zu Ende.

Es war rundum ein Erfolg, bestätigt Organisator und Moderator Peter Pfeifer vom Verein Saxony Light Aviation Systems: „Wir hatten 3 200 Besucher auf dem Flugplatz. Das ist ein großer Erfolg.“ Im Vorfeld hatte es auch Sorgen gegeben, dass das zweite Flugplatzfest innerhalb eines Jahres womöglich eines zu viel sein könnte. Aber, das hat sich nicht bestätigt. Für die Kamenzer war das Jubiläum „100 Jahre Flugplatz“ Anlass genug, sich die Angebote rund ums Fliegen genauer anzuschauen. Auch das nicht mehr so heiße und schwüle Wetter spielte den Veranstaltern am Wochenende in die Karten. Total erschöpft und überhitzt war Peter Pfeifer am Ende trotzdem: „Das nächste Fest im nächsten Jahr? Nein, jetzt gönnen wir uns erst mal eine Pause.“ (SZ)

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