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Pirna

A 17 nach Unfall stundenlang gesperrt

Zwischen Bahretal und Pirna verunglückt eine dänische Familie. Alle drei Verletzte müssen ins  Krankenhaus. Der Verkehr staut sich kilometerweit.

In diesem BMW verunglückte eine dänische Familie.
In diesem BMW verunglückte eine dänische Familie. © Marko Förster

Nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn A 17 in Richtung Dresden war die Fahrbahn am Donnerstagmorgen zwei Stunden lang gesperrt. Ursache war ein schwerer Auffahrunfall zwischen Bahretal und Pirna, bei dem drei Personen verletzt wurden.  Der Verkehr staute sich über mehrere Kilometer.

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Ein tschechischer Kleintransporter war gegen 6.30 Uhr auf einen BMW mit dänischem Kennzeichen aufgefahren, der wegen einer Panne auf der linken Fahrspur liegen blieb. Der 26-jährige Fahrer des VW-Transporters erkannte offenbar die Situation zu spät und stieß seitlich in das hintere rechte Heck des stehenden BMW. Dabei wurden der Fahrer, die Frau (30), die hinten links saß, sowie ein ebenfalls auf der Rückbank befindliches vierjähriges Mädchen verletzt. Die verletzte Familie kam per Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Dresden. 

Dieser Transporter fuhr in den BMW.
Dieser Transporter fuhr in den BMW. © Marko Förster

Bei dem BMW wurde durch die Kollision das hintere Rad auf der Beifahrerseite herausgerissen. Der Transporter kam erst nach rund 200 Metern auf der Standspur zum Stehen. Die Polizei nahm den Unfall auf. Vor Ort waren 21 Kameraden der Feuerwehren von Bad Gottleuba, Nentmannsdorf, Dohna, Burkhardswalde und Borna-Gersdorf. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle und reinigten die Fahrbahn. Der Sachschaden beträgt insgesamt rund 17.000 Euro. Die Autobahn war bis gegen 8.30 Uhr voll gesperrt.

Der BMW musste geborgen werden. Das hintere Rad wurde bei der Kollision abgerissen.
Der BMW musste geborgen werden. Das hintere Rad wurde bei der Kollision abgerissen. © Marko Förster

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Polizei, Unfalldienst aus Dresden, ermittelten zum Unfallhergang. Auch die Mitarbeiter der Verkehrsunfallforschung der TU Dresden waren vor Ort und dokumentierten den Unfall.