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Ärger mit der Mülltonne

Eingefüllte Asche bleibt bei der Leerung oft haften. Tüten können Abhilfe schaffen.

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© dpa

Hennersdorf. Michael Hanta hat einen Hof in Hennersdorf gekauft, den er mit Öfen beheizt. Wie es sich gehört, packt er die Asche in die Mülltonne und stellt sie zum Leeren an die Straße. Hinterher, als er sie wieder reinholte, hat er sich schon mehrfach geärgert. Sie war nicht ganz geleert. Mal war mehr, mal weniger Asche noch drin, wie er berichtet. Vor Kurzem war knapp die Hälfte noch dringeblieben. Die Asche war nicht angefroren, sie war trocken. Hanta hat den Eindruck, dass die Mülltonne so zügig geleert wurde, „dass der Müll kaum eine Chance hatte, aus der Mülltonne in das Müllauto zu gelangen“. Einmal hat er jedoch beobachtet, dass der Mitarbeiter mit einem kurzen Blick die Tonne kontrollierte, sie noch einmal anhängte. Dann war sie geleert. „Besser ging es nicht.“ Olaf Müller vom Abfallzweckverband erklärte auf die Anfrage der SZ, dass in diesem Fall die Gefahr besteht, dass ein zweiter Datensatz entsteht, also eine zweite Leerungsgebühr für diese Tonne fällig wird. Staub oder Asche haften auch bei wenig Feuchtigkeit an der Behälterwand. Daher hat Müller einen Tipp für den Hennersdorfer: „Vermeiden lässt sich dies durch Einfüllen der ausgekühlten Asche in Abfallbeutel, bevor diese in die Tonne kommt. In Folge kommt es auch zu einer geringeren Verschmutzung der eigenen und der folgenden Tonne.“ (SZ/fh)