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Sport

Savchenko/Massot offen für Peking 2022

Elf Monate nach dem letzten gemeinsamen Auftritt geben die Paarlauf-Olympiasieger überraschende Erkenntnisse preis - und nennen eine Bedingung

Ein Traumpaar: Bruno Massot und Aljona Savchenko vor der ersten gemeinsamen Saison 2015/16.
Ein Traumpaar: Bruno Massot und Aljona Savchenko vor der ersten gemeinsamen Saison 2015/16. © Archiv: dpa/Oliver Mehlis

Jetzt also doch: Die Paarlauf-Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot erwägen ernsthaft ein Comeback aufs Wettkampf-Eis. „Ich wusste nicht, wie es sich fünf Monate nach der Geburt meiner Tochter überhaupt anfühlt, aber es geht besser, als ich dachte“, sagte die 36-Jährige am Sonntag am Rande des ersten gemeinsamen Auftritts nach der Baby-Pause bei „Holiday on Ice“ in Hamburg. 

Die letzte gemeinsame Show bestritten die Ex-Weltmeister vor elf Monaten. „Wir sind offen für alles, und wir könnten sogar noch besser werden“, betonte die Wahl-Oberstdorferin. Zwei Wochen bereiteten sich die beiden intensiv auf die Show vor. 

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„Man darf sich keinen Fehler erlauben“

Das Nachwuchstalent des DSC kämpfte in der Vergangenheit mit vielen Verletzungen, gewann aber trotzdem schon einige Wettkämpfe.

Ein Sponspor ist nötig

„Ich liebe das Eiskunstlaufen, aber wir brauchen noch etwas mehr Zeit, es gibt noch kein Ja oder Nein“, ergänzte der fünf Jahre jüngere Massot, der sich in der Schweiz bereits eine Existenz als Coach aufgebaut hat. „Lange Zeit stand die Karriere an erster Stelle für uns, jetzt zählt im Moment die Familie.“

Ohne einen Sponsor ist eine Rückkehr kaum realisierbar. „Wir brauchen jemanden, der hinter uns steht, der sagt, wir brauchen euch. Das haben wir noch nicht. Wir müssen uns auch absichern“, sagte Savchenko mit Blick auf die Olympischen Spiele 2022 in Peking. „Dann könnten wir voll Gas geben.“ Zurzeit ist die gebürtige Ukrainerin noch Mitglied der Bundeswehr. Die Deutsche Eislauf-Union habe ihnen immer sehr geholfen, betonte das Paar.

In diesem Winter liebäugeln Savchenko/Massot mit weiteren Gala-Auftritten: „Nach der Weltmeisterschaft im März gehen die Shows in Asien los, möglicherweise bekommen wir Einladungen“, sagte die sechsmalige Weltmeisterin. (dpa)