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Wie geht es weiter mit der Blockline?

In Altenberg will der Tourismusverband Erzgebirge erklären, warum die Mountainbikestrecke noch nicht eröffnet ist und was die nächsten Schritte sind.

Blockline-Testfahrer auf einer Brücke über der Wilden Weißeritz bei Rehefeld.
Blockline-Testfahrer auf einer Brücke über der Wilden Weißeritz bei Rehefeld. © Felix Meyer/Tourismusverein Erzg

Eine Mountainbike-Strecke für Familien soll die "8.000er Blockline" werden, eine sanfte Ergänzung zu der höhenmeterstarken Stoneman Miriquidi-Strecke über neun Gipfel im Westerzgebirge. Vor allem sollte die Eröffnung eigentlich noch in diesem Jahr erfolgen. Doch seit der Tourismusverband Erzgebirge im April seine Infoveranstaltung dazu coronabedingt verschieben musste, war nicht mehr viel zu hören von diesem ambitionierten Angebot für Radfahrer. 

Zum Namen kam es, weil Holzskulpturen aus Blockhausen markante Wegmarken setzen sollen und zehn "8.000er"-Gipfel auf der Strecke liegen - gemessen allerdings in Dezimetern. Für die Umsetzung des Radweges taten sich neun Gemeinden zusammen, um als EU-Leader-Region "Silbernes Erzgebirge" gemeinsam einen Fördermittelantrag zu stellen. Der Bürgermeister von Frauenstein Reiner Hentschel (parteilos) reichte ihn schließlich ein. Vorhabenträger ist der Tourismusverband Erzgebirge.

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Unabhängigkeit vom Winter

"Doch die Genehmigungsverfahren zogen sich in die Länge", sagt Marcel Reuter, der bei der Stadt Altenberg für Sport und touristische Infrastruktur zuständig ist, und zählt auf: "Landestalsperrenverwaltung, Staatsforst, private Landbesitzer". Sie alle mussten ihr Okay geben für die circa 115 Kilometer lange Strecke, die von Geising und Altenberg über Holzhau und Cämmerswalde nach Seiffen und dann über Sayda, Dorfchemnitz, Frauenstein und Hermsdorf wieder zurück führt. "Also ist der Bescheid mit der Fördermittelzusage immer noch nicht da", sagt Reuter. 

Das führte jetzt dazu, dass der dritte Schritt, die "Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen", nun bereits vor dem zweiten gemacht wird. Am Mittwoch wird der Tourismusverband im Altenberger Europark in einer nachgeholten und öffentlichen Informationsveranstaltung das Blockline-Logo vorstellen und einen Eindruck vermitteln, wie die Wegbegleitung in Form von Holzkunst und -toren aussehen soll. Die ungewöhnlichen Entwürfe stammen von der Leipziger Tourismusmarketing-Agentur absolutGPS. Zudem wird der genaue Verlauf der Strecke gezeigt. 

Attraktive, gut ausgewiesene Mountainbike-Strecken sollen das Erzgebirge als touristische Aktivregion positionieren, um die Sommermonate attraktiver und die Region damit unabhängiger vom Wintergeschäft zu machen. Gleichzeitig will der Tourismusverband mit Stichwörtern wie "Natur" und "Mountainbike" eine jüngere Zielgruppe erreichen. 

Infoveranstaltung „8000er-Blockline“, 9. September 2020, 18.30 Uhr, Europark Altenberg 

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