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Sterne gucken in Zinnwald-Georgenfeld

Am Eingang vom Hochmoor hat der Wetterverein die dunkelste Zone der Gegend ausfindig gemacht. Jetzt laden dort zwei Bänke zur Himmelsschau ein.

Wer sich anlehnt, guckt gleich in den Himmel: Die Sternguckerbänke dienen zur Himmelsbeobachtung.
Wer sich anlehnt, guckt gleich in den Himmel: Die Sternguckerbänke dienen zur Himmelsbeobachtung. © Norbert Märcz

Sterne lassen sich am besten betrachten, wenn sie hell strahlen. Dafür sollte es ringsum so dunkel wie möglich sein. "Der Wetterverein Zinnwald-Georgenfeld e.V. hat lange gesucht", schreibt der Vorsitzende Norbert Märcz in einer Pressemitteilung. Eine "kunstlichtfreie Zone" haben die Mitglieder am Eingang des Georgenfelder Hochmoors ausfindig gemacht - und am Sonnabend dort zwei Sternguckerbänke installiert.

Die Kosten von rund 1.000 Euro hat der Verein aus seinen Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Märcz dankt dem Forstbezirk Bärenfels für die Aufstell-Genehmigung und der Firma Dube in Zinnwald-Georgenfeld für den Aufbau der Bänke.

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Wolken über dem Erzgebirgskamm sind oft spektakulär

Ausgerüstet mit einer Decke, einer Sternkarte oder einer Sternhimmel-App können Nutzer der Bank sicher sein, hier die beste Stelle für die Betrachtung des Sternhimmels und der Milchstraße vorzufinden, klare Sommer- und Herbstnächte vorausgesetzt.

Die weit zurückweichenden Lehnen der Bänke bilden auch tagsüber den idealen Winkel für Himmelsbeobachtungen, denn auch die Wolken über dem Erzgebirgskamm sind häufig spektakulär. "Die Bänke sind jetzt Teil des Wetterwanderweges", sagt Märcz.

Andere Stationen sind der Schneehöhen- und Skitagezaun, die Sonnenuhr vor dem Zinnwalder Landmarkt und die Sichtweitentafeln an den Aussichtspunkten rund um den Lugstein. Alle Erklärtafeln sind in deutsch, tschechisch und englisch verfasst. (sik)

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