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Anwohner fordern erneut ein Parkverbot

Wenn auf beiden Seiten Autos parken, kommen Anwohner kaum noch durch. Für ein Parkverbot reicht das nicht. 

Von Eric Weser
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Die Reppiser Straße in Gröditz. Anwohner und Stadträte beklagen regelmäßig, dass es hier wegen beidseitig parkender Autos sehr eng zugeht.
Die Reppiser Straße in Gröditz. Anwohner und Stadträte beklagen regelmäßig, dass es hier wegen beidseitig parkender Autos sehr eng zugeht. © Eric Weser

Gröditz. Gröditzer Anwohner und Stadträte haben erneut ein mindestens einseitiges Parkverbot an der Reppiser Straße gefordert. Es soll sich auf den Abschnitt zwischen der Einmündung Lange Straße bis zum Kreisverkehr hinziehen, so der Appell von Verkehrswächter Siegfried Janetzki im Stadtrat. Teilweise sei auf der Straße kein Durchkommen, da sie zugeparkt sei.

Die Situation an der Reppiser Straße ist seit dem Straßenbau 2012 immer wieder in den städtischen Gremien behandelt wurden. Neues gebe es nicht hinzuzufügen, so Bürgermeister Jochen Reinicke (parteilos). Alle bisherigen Verkehrsschauen mit Vertretern von Stadt, Polizei und weiteren Vertretern hätten ergeben, dass die Straße zu breit sei, um Parkverbotsschilder aufzustellen. 

Kritik, er sorge sich nicht um die Verkehrssicherheit an der Straße, wies Reinicke zurück. Die Regelungen an der Straße seien keine Willkür, sondern entsprächen der Rechtslage.