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Dresden baut Sicherheit für die ganze Welt

Der Bedarf an breiter Forschung zu sicheren Betriebssystemen wächst stetig - ebenso die Nachfrage nach Systems-Ingenieuren.

Zunehmende Vernetzung bringt mehr Komfort und mehr Gefahren.
Zunehmende Vernetzung bringt mehr Komfort und mehr Gefahren. © Shutterstock / Metamorworks

Früher hatten wir in der Konsole unseres Autos ein Kassettenradio – heute sitzt an der gleichen Stelle eine Infotainment-Einheit. Diese bündelt Komponenten wie die Navigation und das Autoradio in einer zentralen Bedieneinheit. Jährlich nimmt der Anteil von Software und mit dem Internet verbundenen Systemen im Innenleben des Autos zu.

„So eine Einheit aus Hardware und Software soll einerseits funktionieren und andererseits vor Angriffen über das Netz geschützt sein – das erfordert zwingend sichere Betriebssysteme. Aus diesem Grund brauchen wir auch in Zukunft eine breite Forschung in dem Bereich“, erklärt Professor Hermann Härtig, emeritierter Inhaber des Lehrstuhls für Betriebssysteme an der TU Dresden.

Vernetzung geht nicht ohne sichere Systeme

Vertrauenswürdige Betriebssysteme sichern heute vernetzte Geräte wie Computer, Smartphones, Server, Clouds, Fabriken, Wasserpumpen, Künstliche Intelligenz-Anwendungen oder smarte Küchenherde vor Abstürzen und Angriffen. Da vertrauenswürdige Systems-Technologien für die Sicherheit unserer zunehmend vernetzten Welt unverzichtbar sind, wächst die Branche unablässig.

„Das Internet of Things kann nur zu dem Megatrend werden, den alle erwarten, wenn wir dafür eine sichere und vertrauenswürdige technische Basis haben, also sichere Hardware-Plattformen und sichere Betriebssysteme. Aus diesem Grund ist das Thema auch ein Forschungsschwerpunkt an unserem Institut“, sagt Dr. Tim Hentschel, Geschäftsführer am Barkhausen Institut, das an der Zuverlässigkeit und Sicherheit im Internet der Dinge arbeitet.

Dresden ist Deutschlands größter Standort für Betriebssyteme

Dresdens Strahlkraft als Hochburg für die Entwicklung ebensolcher Systeme reicht dabei weit über die Grenzen des Akademischen hinaus. Die Industrie hat die Vorzüge der Landeshauptstadt längst erkannt. Innerhalb der letzten Jahre haben sich diverse Start-ups wie z.B. Cyberus Technologies oder ein Konzern wie die secunet Security Networks AG hier angesiedelt. Internationale Technologieriesen wie Amazon und Huawei haben in Dresden ihre Betriebssystem-Entwicklungszentren eingerichtet.


Warum wir in Dresden entwickeln - Statements der Akteure des Standortes

„Als TU-Ausgründung bleiben wir Dresden treu und setzen auf exzellente Ausbildung und Forschung sowie auf gute Standortbedingungen.“ Dr. Michael Hohmuth, Geschäftsführer der Kernkonzept GmbH

„In Dresden wollen wir die gigantischen Chancen der Digitalisierung nutzen und sichere Infrastrukturen mit gestalten“. Dr. Kai Martius, CTO der secunet Security Networks AG

„Wir entwickeln in Dresden den Kern der AWS Cloud. Die Nähe zur Forschung und die hohe Lebensqualität sichern unser Wachstum.“ Chris Schläger, Geschäftsführer der Amazon Development Center Germany GmbH

„In Dresden, einem der besten Standorte für Betriebssysteme Europas arbeiten wir an der nächsten Generation von Betriebssystemen von Huawei.“ Dr. Pramod Bhatotia, Technical Director von Huawei Research Dresden

„Bei Cyberus bringen wir weltweites Talent mit europäischer Technologie in Dresden zusammen, um die digitale Welt sicherer zu machen.“ Tor Lund-Larsen, Geschäftsführer der Cyberus Technology GmbH

„Scontain baut in Dresden vertrauenswürdige Ausführungsumgebungen für Bereiche wie z.B. die elektronische Patientenakte.“ Prof. Dr. Christof Fetzer, Mitgründer der Firmen Scontain, Cloud&Heat und Silistra Systems

Dieser Beitrag wurde von Technologieunternehmen gestaltet und finanziert, die in Dresden Betriebssysteme und Technologien für IT-Sicherheit entwickeln:

Kontakt:

Kernkonzept GmbH

Buchenstraße 16b
01097 Dresden
Telefon+49 351 41 888 611
E-Mail: [email protected]
Website: www.kernkonzept.com