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Egoismus der Gene und des Menschen: Urform Familie

Das Städtische Bestattungswesen Meißen auf der Suche nach Erklärungen für das tägliche Miteinander in der Gesellschaft im eigentlichen Ursprung des Lebens.

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- Kommentar vom Städtischen Bestattungswesen Meißen -

Teil 1 und Teil 2 können Sie hier lesen.

Nun kommen die vererbten Verhaltensmuster und ablaufende bzw. antrainierte Programme (z. B. bedingte und unbedingte Reflexe) ins Spiel. Der Körper muss mit seiner natürlichen Umwelt so agieren, damit eine Weitergabe der Gene gesichert ist. Umweltbedingungen wandeln sich permanent. Egal, ob diese Veränderungen einen natürlichen oder einen vom Menschen gemachten Ursprung besitzen, kann man ihnen nicht entweichen. Der Anpassungsdruck steigt. Wenn die letzte Generation nicht mehr imstande war, in der neuen feindlichen Umwelt zu überleben, führt das zum Aussterben. Diese Erbinformationen sind nunmehr verloren.

Ein wesentlicher Aspekt zur Genweitergabe und zur Arterhaltung der eigenen Art ist das Sozialverhalten. Es ist in den Genen verankert, um später als Programm abgespielt zu werden. Unbestritten sind die Urinstinkte wie Selbsterhaltung und Arterhaltung vorrangig. Erst dann spielen soziale Faktoren eine Rolle. Wenn nach der Befriedigung dieser Instinkte immer noch Ressourcen vorhanden sind, kann man diese teilen und Verzicht auf sich nehmen. Innerhalb der Gemeinschaft lassen sich diese Reserven optimieren. Alle hochentwickelten Tiere und somit der Mensch bringen die Zeit und Energie auf, um Nachkommen großzuziehen. Dabei sind nicht nur die Eltern einbezogen. Teilweise sind es auch die Geschwister. Die soziale Gemeinschaft sorgt dafür, dass effektive Formen der Arbeitsteilung die Ressourcenverwertung verbessern. Die Ameisen und Bienen bilden sogar Völker mit einer strengen Aufgabenteilung. Manche Tiere gehen gemeinschaftlich auf Jagd.

Die Uneigennützigkeit, auch Altruismus genannt, wird biologisch nur dann zugelassen werden, wenn es einem langfristigen Ziel dient. Was nützt das vollständige Abgeben des Brotes, wenn man selbst verhungert? Hier wird die Natur vorgesorgt und das Teilungsprinzip programmiert haben. Man kümmert sich also um die Individuen, von denen man annimmt, einen Teil seiner Gene wiederzufinden.

Frauen benötigen, um den Nachwuchs erfolgreich aufzuziehen und damit die eigenen Gene weiterzugeben, vor allem Nahrung, Unterstützung und Schutz für sich und die Nachkommen. Da der eigene Nachwuchs auch die Hälfte der väterlichen Gene hat, müssen auch diese Partner ausgewählt werden. Sieht man von den mörderischen und kriegerischen Auswüchsen einmal ab, wo sich die Männer in gegenseitiger Konkurrenz abschlachten, so sind es in friedlichen Zeiten die Frauen, die sich ihre Partner auswählen. Es geht einfach um die Verwertungsbedingungen.

Hier tritt beim Menschen die soziale Komponente hinzu. Familienverbände werden gegründet. Die Kooperation steht an erster Stelle. Doch Gemeinschaften funktionieren nicht immer harmonisch. Konflikte sind latent vorhanden. Die genetischen Interessen weichen in größerem Maße voneinander ab, je größer die Verbände sind. Streit ist vorprogrammiert. Man sollte nie vergessen, dass in Krisensituationen die grundlegenden Instinkte vorrangig bedient werden. Je größer die genetische Abweichung, desto größer können die Konflikte sein. Das soziale Miteinander und die menschliche Kommunikation haben ein großes konfliktmilderndes Potential. Bedient man die Klischees, sind die Beziehungen zu den Schwiegereltern manchmal kritisch. Insbesondere Schwiegermütter sollen sich mehr in die Angelegenheiten der eigenen Nachkommen einmischen. Die Schwiegerväter sind insgesamt pragmatischer. Aber tendenziell orientieren sich die Enkel häufiger zu den Großeltern mütterlicherseits hin. Viele kennen auch die Geschichten, dass es einem Siebtel der Schwiegermütter bei ihren Töchtern gelingt, die Kontakte zur Abstammungslinie des Ehemannes ganz zu unterbinden.

Stöbern Sie hier für weitere Informationen und Geschichten des Städtischen Bestattungswesens Meißen.

Sie interessieren sich für das Thema Tod? Der Ratgeber vom Krematorium Meißen beleuchtet die verschiedensten Themen und vermittelt nützliches Wissen. Er ist in allen Filialen kostenlos erhältlich oder auch online zu lesen.

© Autoren: Jörg Schaldach, Kristina Ruppert

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