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Ein einzigartiges Erlebnis für groß und klein

Bei einem Rundgang durch den Zoo Dresden können die Besucher von April bis Oktober kostenlose Aufführungen im Puppentheater erleben.

Vorhang auf: Der Zookasper Stefan Flinner begrüßt wieder die Zoobesucher.
Vorhang auf: Der Zookasper Stefan Flinner begrüßt wieder die Zoobesucher. © Foto: Thorsten Eckert

Ein buntes Häuschen steht im Zoo Dresden und nicht nur Kinder schauen beim Vorbeigehen gespannt zum großen Fenster: Geht heute der Vorhang auf? Von April bis Oktober erleben hier der Zookasper und seine Freunde jede Menge Abenteuer. Die Vorstellungen sind kostenlos für die Zoobesucher.

Eine lange Tradition

Gretel, Seppel, Struppi, das Äffchen Troll, Tante Klara, die Hexe Klapperzahn und noch viele weitere Figuren sind in verschiedenen Programmen zu sehen, die Vorstellung für Vorstellung wechseln. „Ich glaub. mich laust der Affe“ und „Der Wurstdieb“ - übrigens das Lieblingsstück von Zoodirektor Karl-Heinz Ukena – sind nur zwei von insgesamt über 50 Stücken. So ist auch für echte Fans, die mehrmals am Tag dabei sein wollen, immer wieder für Abwechslung gesorgt.

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Tier des Monats August
Tier des Monats August

Drei Zoo-Bewohner stehen zur Wahl. Wer die meisten Stimmen erhält, wird hier im August ausführlich in einem Beitrag vorgestellt.

Stefan Flinner heißt der Mann, der die Puppen im Zoo Dresden seit nunmehr 30 Jahren tanzen lässt. Er hält damit auch eine lange Tradition aufrecht. Der in Dresden geborene Egon Gäble zählt als Begründer des heutigen Zookaspers. Selbst der damalige Zoodirektor Prof. Wolfgang Ullrich soll ab und zu mal selbst mitgespielt haben. Nach Gäbles Tod 1967 konnte lange kein Nachfolger gefunden werden – bis eben Stefan Flinner am 1. Juli 1991 die verwaiste Kasperbühne übernahm.

Fast 15.000 Vorstellungen hat der 72-Jährige seitdem gespielt, rund zwei Millionen Besucher unterhalten. Jedes Mal mit der gleichen Leidenschaft und zugleich mit Spaß und Ruhe. „Es ist ein dankbarer Beruf“, sagt er, und beim Erzählen alter Anekdoten funkeln seine Augen verschmitzt. Und allen neuen digitalen Reizen zum Trotz, immer noch ist es für sein Publikum jedes Mal ein besonderes Erlebnis: Kinder zwischen etwa drei und zwölf Jahren, die mal mutig, mal ängstlich, jedoch immer fasziniert und staunend mitfiebern, mitraten, mithelfen. Und manchmal stimmen auch die Papageien von nebenan krächzend mit ein. Das Besondere, die Spielstätte im Zoo, bindet Stefan Flinner natürlich in seine Stücke mit ein. So fragt er etwa: „Habt Ihr Euch schon die Tiere angesehen?“ Oder kündigt nach der Rettung des Äffchens Troll an: „Dafür bekomme ich bestimmt ein Lob vom Zoodirektor!“

Tafel zum Jubiläum

Und natürlich: Der „richtige“ Zoodirektor Karl-Heinz Ukena lobte Stefan Flinner vor seiner Jubiläumsvorstellung am 1. Juli als „hoch geschätzten Kollegen“ und dankte ihm im Namen der Mitarbeiter. Auch eine große Schautafel wurde aufgestellt, liebevoll verziert mit den Lieblingsmotiven des Zookaspers: bunte Blumen, die auch die Fensterläden des Puppentheaters schmücken. Auf der Tafel können die Besucher jetzt in Bildern und kurzen Texten die lange Tradition des Zoo-Puppentheaters von den Anfängen bis heute nachverfolgen.

Hinweis: Der Zookasper spielt bei schönem Wetter bis 31.10. Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag sowie an sächsischen Feiertagen jeweils 11, 14 und 16 Uhr.

Hier geht es zum Artikel "Drei Fragen an Zookasper Stefan Flinner"

Weitere Informationen und Kontakt

Zoo Dresden GmbH
Tiergartenstraße 1
01219 Dresden

Telefon 0351 - 47 80 60
[email protected]
www.zoo-dresden.de

Hier geht es zur Zoowelt auf sächsische.de