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So behandeln Sie Fußpilz richtig

Mit einfachen Mitteln kann eine Infektion vermieden werden. Wer trotzdem Symptome hat, kann sich zunächst mit Cremes aus der Apotheke helfen.

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Fußpilz? Dann ist der Gang zur Apotheke oder zum Arzt unausweichlich.
Fußpilz? Dann ist der Gang zur Apotheke oder zum Arzt unausweichlich. © Foto: AdobeStock

Gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen hat für viele Menschen höchste Priorität. Doch gerade in dieser Zeit, in der die Füße wieder in enge Schuhe und dicke Socken gezwängt werden hat Fußpilz (Tinea pedis) ein perfektes Klima zum Wachsen und Gedeihen. Was Sie dagegen tun können, erklären Ihnen die Experten aus den StadtApotheken Dresden.

Vermeidung ist die beste Medizin

"Fußpilz bricht nicht von heute auf morgen aus", erklärt Claudia Krammer aus der Schillerapotheke. Oft kommen Menschen in Schwimmbädern, Saunen oder anderen feucht-warmen Orten mit einer geringen Anzahl von Erregern in Berührung, die sich dann wochen- oder monatelang an Kleidung, Wäsche oder Hautschuppen halten können. Sie überdauern beispielsweise auch auf Teppichen oder feuchten Handtüchern im Bad - und warten dann auf ihre Chance.

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Im Herbst kämpfen viele Menschen mit Viren und Co. Mit den richtigen Maßnahmen wird Schlimmeres verhindert.

Wer im Winter nicht darauf achtet, seinen Füßen genug Luft zu verschaffen, begünstigt ein perfektes Klima für das Wachstum von Fußpilz. Diese Erreger lieben feucht-warmes Klima, etwa in einem Winterschuh, der den ganzen Tag über getragen wird. Folgendes sollte also beachtet werden:

  • Reinigen Sie regelmäßig Schuhe, Decken, Teppiche und Handtücher. Bewährte Mittel dafür sind Hygiene-Wäschespüler (auch explizit gegen Pilze erhältlich) oder der ausgiebige mindestens 60-Grad-Waschgang (kein Spül- oder Kurzprogramm) in der Waschmaschine. Detailfragen werden Ihnen in Ihren StadtApotheken beantwortet.
  • Wechseln Sie mindestens zwei mal pro Woche Ihre Handtücher
  • Achten Sie auf Hygiene und das Tragen von Badeschuhen in öffentlichen Schwimmbädern.
  • Waschen Sie regelmäßig ihre Füße und halten Sie diese trocken. Spezielle Fußpuder können Abhilfe schaffen, um Schweißansammlung zwischen den Zehen zu vermeiden

Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder mit Durchblutungsstörungen, beispielsweise Diabetiker, sind besonders gefährdet und sollten deshalb auf die oben genannten Punkte besonders achten.

Cremes oder Sprays als erste Hilfe

"Betroffene müssen nicht gleich zum Arzt gehen", sagt Claudia Krammer von den StadtApotheken Dresden. Sie stellt aber auch gleichzeitig klar: "Fußpilz heilt nicht von alleine und bedarf immer einer Therapie. Nicht entsprechend behandelt und ausgeheilt besteht die Gefahr der Übertragung auf Mitmenschen und auch die Ausbreitung auf andere Körperregionen. Des Weiteren kann es zu dem oft sehr langwierigen Nagelpilz kommen."

"Ein Gang in die Apotheke oder zum Arzt ist bei Fußpilz immer zu empfehlen", so die Expertin. In den Stadtapotheken stehen neben kompetenter Fachberatung mehrere sehr wirksame Arzneimittel zur Auswahl, beispielsweise mit den erprobten Wirkstoffen Clotrimazol (Canesten Creme) oder Bifonazol (Canesten extra).

Sollte sich der Fußpilz bereits auf die Fußsohle oder Fußkante ausgebreitet haben bzw. sich an diesen Stellen gar Blasen bilden, ist der Weg zum Arzt unausweichlich. "Dafür benötigt es dann eine zielgerichtete Therapie, unter Umständen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten", so Krammer. Eine fachgerechte Beratung rund um das Thema Fußpilz gibt es in allen drei Filialen der StadtApotheke Dresden.

Die drei Stadtapotheken

FetscherApotheke
Fetscherplatz 2, 01307 Dresden
Tel.: +49 (0)351 4425603
[email protected]

SchillerApotheke
Loschwitzer Str. 52a, 01309 Dresden
Tel.: +49 (0)351 31 00 498
[email protected]

StadtApotheke
Prager Str. 2, 01069 Dresden
Tel.: +49 (0)351 48 10 277
[email protected]

Hier geht es zur Unternehmenswelt der StadtApotheken Dresden.