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Die Meisterschmiede

Ein Meisterbrief ist für Handwerker das beste Aushängeschild: njumii - das Bildungszentrum des Handwerks bietet die Meisterausbildung für 24 Berufe an.

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48 Frauen und 238 Männer sind unter den Meisterabsolventen 2022 der Handwerkskammer Dresden und damit Aushängeschild der „Wirtschaftsmacht von nebenan“.
48 Frauen und 238 Männer sind unter den Meisterabsolventen 2022 der Handwerkskammer Dresden und damit Aushängeschild der „Wirtschaftsmacht von nebenan“. © Foto: Handwerkskammer Dresden/ André Wirsig

Wer den Meisterbrief in einer Werkstatt oder einem Atelier an der Wand hängen sieht, weiß sofort: Hier versteht man sein Handwerk. Er ist ein Siegel für Qualität, für Fachwissen und für viele Kunden ein wichtiges Auswahlkriterium. Nicht ohne Grund gibt es für eine Vielzahl von Handwerksberufen eine Meisterpflicht. Doch auch für alle anderen gilt: Mit einem Abschluss als Meister steigen die Chancen für den beruflichen Erfolg.

In vier Schritten zum Meistertitel

njumii - das Bildungszentrum des Handwerks bietet die Meisterausbildung für 24 Berufe an. „Bei uns ist diese im kreativen Bereich wie im Gold- und Silberschmiede-, Raumausstatter- oder Maßschneiderhandwerk genauso möglich wie im Maurer-, Tischler- und Zimmerhandwerk oder jüngeren Berufen wie dem Zahntechnikerhandwerk oder dem Kosmetik-Gewerbe“, erläutert Karina Görner, Leiterin der Hauptabteilung Bildungszentren an der Handwerkskammer Dresden. Die Meisterausbildung kann sofort nach der Gesellenprüfung angeschlossen oder aber nach einigen Jahren im Beruf absolviert werden. „Oftmals möchten die Gesellen erst Berufserfahrung sammeln, bevor sie mit dem Meisterbrief in der Tasche in die Selbstständigkeit gehen, Betriebe übernehmen und selbst Lehrlinge ausbilden“, erläutert Görner. Die Meistervorbereitung gliedert sich jeweils in vier Teile: Fachtheorie (Teil II), Fachpraxis (Teil I) sowie Betriebswirtschaft (Teil III) und die Ausbildereignung (Teil IV).

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Bei den Meisterfeiern werden auch immer die zehn besten Handwerksmeisterinnen und -meister des Jahrgangs geehrt (Foto). Wie vielseitig die Meisterausbildung in njumii - das Bildungszentrum des Handwerks ist, zeigt diese Bildergalerie anhand einiger der besten Absolventen des Jahres 2022.
Bei den Meisterfeiern werden auch immer die zehn besten Handwerksmeisterinnen und -meister des Jahrgangs geehrt (Foto). Wie vielseitig die Meisterausbildung in njumii - das Bildungszentrum des Handwerks ist, zeigt diese Bildergalerie anhand einiger der besten Absolventen des Jahres 2022. © Foto: Handwerkskammer Dresden/André Wirsig
Das nach Ansicht der Prüfungskommission beste Meisterstück im Tischlerhandwerk im Jahr 2022 hatte Cornelius Ludwig Hutloff abgeliefert. Sein Sideboard in Nussbaum lässt sich dank einer ausschwenkbaren Tischplatte auch als Schreibtisch nutzen. In Teilzeit hatte Hutloff sein Meisterstudium absolviert.
Das nach Ansicht der Prüfungskommission beste Meisterstück im Tischlerhandwerk im Jahr 2022 hatte Cornelius Ludwig Hutloff abgeliefert. Sein Sideboard in Nussbaum lässt sich dank einer ausschwenkbaren Tischplatte auch als Schreibtisch nutzen. In Teilzeit hatte Hutloff sein Meisterstudium absolviert. © Foto: Handwerkskammer Dresden/André Wirsig
Er hat das Meisterstudium geschafft und gehört zu den besten Meisterabsolventen 2022 – Zimmerermeister Jan-Philipp Geßner (25) aus Dresden hat sich bereits selbstständig gemacht und sich mit seinem Kollegen auf die denkmalgeschützte Sanierung von Gebäuden spezialisiert. Mit seinem Abschluss kann er sein Wissen nun auch an den Nachwuchs im Handwerk weitergeben.
Er hat das Meisterstudium geschafft und gehört zu den besten Meisterabsolventen 2022 – Zimmerermeister Jan-Philipp Geßner (25) aus Dresden hat sich bereits selbstständig gemacht und sich mit seinem Kollegen auf die denkmalgeschützte Sanierung von Gebäuden spezialisiert. Mit seinem Abschluss kann er sein Wissen nun auch an den Nachwuchs im Handwerk weitergeben. © Foto: Handwerkskammer Dresden/André Wirsig
Maler- und Lackierermeisterin Franziska Selle (25) aus Freital macht das Leben bunter. Das Meisterstudium hat sie gleich an ihre Ausbildung bei einem Handwerksbetrieb in Dresden angeschlossen. Sie mag an ihrem Beruf besonders, dass es jeden Tag eine neue Herausforderung zu meistern gilt.
Maler- und Lackierermeisterin Franziska Selle (25) aus Freital macht das Leben bunter. Das Meisterstudium hat sie gleich an ihre Ausbildung bei einem Handwerksbetrieb in Dresden angeschlossen. Sie mag an ihrem Beruf besonders, dass es jeden Tag eine neue Herausforderung zu meistern gilt. © Foto: Handwerkskammer Dresden/André Wirsig
Mit verschiedenen Farben und Materialien kennt er sich bestens aus: Raumausstattermeister Martin Dzedzig (38) aus Hoyerswerda macht die Wohn- und Geschäftsräume seiner Kunden schöner – vom Boden über Polstermöbel bis hin zur Decke entwirft und kreiert er besondere Einrichtungswelten. Nach seinem Meisterstudium stellt er sein Können nun in der Schweiz unter Beweis.
Mit verschiedenen Farben und Materialien kennt er sich bestens aus: Raumausstattermeister Martin Dzedzig (38) aus Hoyerswerda macht die Wohn- und Geschäftsräume seiner Kunden schöner – vom Boden über Polstermöbel bis hin zur Decke entwirft und kreiert er besondere Einrichtungswelten. Nach seinem Meisterstudium stellt er sein Können nun in der Schweiz unter Beweis. © Foto: Handwerkskammer Dresden/André Wirsig
Auch Uhrmachermeister Chris Köhler erhielt als bester seines Gewerks den Meisterbrief. Fingerspitzengefühl und Feinfühligkeit zeichnen sein Gewerk aus.
Auch Uhrmachermeister Chris Köhler erhielt als bester seines Gewerks den Meisterbrief. Fingerspitzengefühl und Feinfühligkeit zeichnen sein Gewerk aus. © Foto: Handwerkskammer Dresden/André Wirsig

Meisterausbildung in Voll- oder Teilzeit

Die Kurse aus den Teilen III und IV können auch von anderen Gewerken oder ohne eine handwerkliche Ausbildung absolviert werden. Wie genau die Meisterausbildung abläuft, wie individuell die Kurse zum Beispiel berufsbegleitend oder in Vollzeit absolviert werden können und welche Fördermöglichkeiten bestehen, kann bei einer persönlichen kostenlosen und unverbindlichen Beratung in njumii – das Bildungszentrum des Handwerks besprochen werden.

Moderne Werkstätten, modernes Lernen

Der Unterricht findet in modernen Unterrichtsräumen und Werkstätten statt, die auf die jeweiligen Gewerke angepasst und mit den entsprechenden Maschinen ausgerüstet sind. So haben beispielsweise die Meisterschüler in der Metalltechnik oder im Klempner- und Sanitärhandwerk die Möglichkeit, im Neubau des Bildungszentrums in Dresden auf den gängigsten Modellen die verschiedenen Verfahren zu üben. Die Zahntechniker können mit modernster Software Modelle für Zahnersatz planen. Die Holz-, Farb und Lackiertechnik wird am Standort Pirna unterrichtet.

Hinweis: Jeden zweiten Dienstag im Monat findet eine Online-Infoveranstaltung zur Meisterausbildung statt. Ab 17 Uhr erfahren Sie alles Wichtige rund um dem Weg zum Meisterbrief. Außerdem informiert Sie njumii zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Die nächsten Termine finden Sie hier.

Kontakt

njumii – Das Bildungszentrum des Handwerks
Handwerkskammer Dresden

Am Lagerplatz 8
01099 Dresden
Tel.: 0351-4640100
[email protected]

Informationen zu den nächsten Kursen und Terminen gibt es auf njumii.de/Kurssuche

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