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Herpes in Corona-Zeiten

Lippenherpes ist ein Zeichen für Probleme mit dem Immunsystem. Und auch beim Thema Maske sollte größte Vorsicht gelten.

Pflege schützt vor Herpes - aber wichtig ist auch die Ursachensuche für die Erkrankung.
Pflege schützt vor Herpes - aber wichtig ist auch die Ursachensuche für die Erkrankung. © Foto: pixabay

Sorgt Corona auch für Herpes? Auffällig ist jedenfalls, dass sich in den vergangenen Monaten zunehmend Betroffene in den Apotheken melden, um sich über Mittel gegen eine Herpes-Infektion beraten zu lassen, hat Dr. Katja-Scarlett Daub beobachtet, die Inhaberin der City-Apotheken in Dresden. Und verwunderlich ist das Ganze nicht, sagt sie. Denn zu den Auslösern für einen Ausbruch der Erkrankung, deren Erreger die Mehrheit der Bevölkerung in sich trägt, gehören angespannte Situationen oder auch Einsamkeit und innere Unruhe. „Gerade das geht ja auch mit dem Thema Corona einher“, beschreibt die studierte Apothekerin. Zukunftsängste mit Blick auf die wirtschaftliche Situation des Arbeitgebers, Probleme mit der Betreuung der Kinder bei drohenden Schul- oder Kitaschließungen und nicht zuletzt Vereinsamung bei Älteren, die sich aus Furcht vor Ansteckung zurückziehen. Allerdings ist Lippenherpes generell eine durchaus weitverbreitete Krankheit.

Bläschen als Alarmglocke des Immunsystems

„Natürlich haben wir uns deshalb verstärkt mit dem Thema befasst“, verweist Dr. Daub darauf, dass sie die Teams in ihren drei Dresdner Apotheken speziell schulen lassen hat. „Aber klar ist dennoch, dass wir nur beraten – ärztliche Diagnosen stellen wir nicht, das obliegt selbstverständlich den Ärzten“, unterstreicht sie. Hinzu kommt der Rat, dass es mitunter sinnvoll ist, wenn sich Betroffene neben einer Therapie der Infektion auch psychotherapeutische Unterstützung suchen. In jedem Fall ist der Ausbruch eines Lippenherpes stets die Alarmglocke des Immunsystems, sagt sie. 

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Weg mit dem Corona-Kummerspeck
Weg mit dem Corona-Kummerspeck

Homeoffice, Ausgangsbeschränkungen, Ungewissheit – Corona hat vielen nicht nur aufs Gemüt, sondern auch auf die Hüften geschlagen. Doch jetzt gibt es Hilfe.

Hilfe von innen und außen

Hilfe gibt es dann quasi von außen und innen. Lippencremes mit den Wirkstoffen Aciclovir, Penciclovir oder Melisse zum Beispiel - und von innen helfen Vitamin C, Zink, Selen, Vitamin D und L-Lysin.

Hilfsmittel beim Thema Mund-Nasen-Schutz

„Allerdings gibt es auch harmlosere Auslöser für eine Herpes-Infektion, gerade jetzt im Herbst ist unser Immunsystem zum Beispiel durch Erkältungen angegriffen, auch das kann ein Grund sein.“ Helfen können aciclovirhaltige und penciclovirhaltige Cremes – oder bei stark entzündlicher Bläschenbildung auch die Einnahme von L-Lysin. Mit Blick auf das derzeit wichtige Maskentragen, verweist die Apothekerin darauf, die Bläschen gut abzudecken. Zum Beispiel mit Herpes-Patches. „Auf jeden Fall muss die Mund-Nasen-Bedeckung sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden, um die Viren nicht beim Auf-und Absetzen im Gesicht zu verteilen!“

Herpes und Mundschutz? Das funktioniert bei entsprechender Vorsorge.
Herpes und Mundschutz? Das funktioniert bei entsprechender Vorsorge. © Foto: adobe stock

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