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Zukunftsorientiert, sicher und familiär

Ein Spezialist für Ionenbestrahlung in Bautzen veredelt Produkte wie Kabel und Rohre. Jetzt werden neue Mitarbeiter gesucht – Quereinsteiger willkommen!

Das ist der dritte große Beschleuniger, der im Mai in Betrieb gehen soll. Geschäftsführer Henry Mitschak ist stolz auf die große Investition.
Das ist der dritte große Beschleuniger, der im Mai in Betrieb gehen soll. Geschäftsführer Henry Mitschak ist stolz auf die große Investition. © Kerstin Fiedler

Jeden Tag kommt er gern auf Arbeit, sagt Torsten Bergmann. Er war einer der ersten Mitarbeiter der Firma Ionisos, die 2008 im Gewerbegebiet Salzenforst noch unter dem Firmennamen Leoni einen Betrieb für die Veredlung von Kabeln und Rohren per Ionenbestrahlung gebaut hat. 2009 ging die Firma an den Start. Damals schon mit Torsten Bergmann. Der hatte bis zu dem Zeitpunkt noch als Kfz-Mechaniker gearbeitet. „Bei einem Sonntagsspaziergang habe ich die Bautafel gesehen. Und dort stand auch, dass Mitarbeiter gesucht werden“, sagt der 43-Jährige. Also schickte er eine Initiativbewerbung und wurde „per Handschlag“ eingestellt.

Schon dieser Fakt, dass man sich gegenseitig Vertrauen entgegenbringt und der schriftliche Arbeitsvertrag eben erst später kam, faszinierte ihn. Und auch, dass er die Chance hatte, diesen Betrieb von Anfang an mitzugestalten. Er ist bis heute davon begeistert. „Wir haben mit den damaligen Schweizer Eigentümern gelernt. Und auch später bekam ich immer die Möglichkeit, mich weiterzubilden“, sagt Bergmann. Er wurde 2010 Schichtleiter, konnte an der TU Dresden eine Weiterbildung zum Strahlenschutzbeauftragten absolvieren. Später kamen Lehrgänge zur Arbeitssicherheit, zum Brandschutz oder zur Mitarbeiterführung dazu.

Torsten Bergmann ist seit Anfang an in der Firma Ionisos tätig. Er steht hier an dem Pult, an dem man überprüfen kann, was in dem großen Raum des Ionen-Beschleunigers passiert.
Torsten Bergmann ist seit Anfang an in der Firma Ionisos tätig. Er steht hier an dem Pult, an dem man überprüfen kann, was in dem großen Raum des Ionen-Beschleunigers passiert. © Kerstin Fiedler
Brit Gäbler leitet das Labor und ist für das Qualitätsmanagement zuständig.
Brit Gäbler leitet das Labor und ist für das Qualitätsmanagement zuständig. © Kerstin Fiedler
Jens Pilz kümmert sich hier um die Kabellängen für einen Kunden, der sie in kleinerer Abmessung zur Weiterverarbeitung braucht.
Jens Pilz kümmert sich hier um die Kabellängen für einen Kunden, der sie in kleinerer Abmessung zur Weiterverarbeitung braucht. © Kerstin Fiedler

Mittlerweile arbeiten in Salzenforst 44 Mitarbeiter. Und es sollen noch mehr werden. Dabei sollten Interessenten einen Berufsabschluss haben – egal in welcher Branche. „Ein gewisses technisches Verständnis ist allerdings von Vorteil“, gibt Geschäftsführer Henry Mitschak zu. Jeder neue Mitarbeiter bekommt ein halbes Jahr Einarbeitungszeit. Mitschak wirbt mit einem modernen, zukunftsorientierten und sicheren Arbeitsplatz. Er garantiert ein zeitgerechtes Arbeitsklima. Was so viel heißt, dass jeder Mitarbeiter sich einbringen soll. „Wir haben hier einen sehr offenen Umgang miteinander, mit Respekt, aber doch ziemlich familiär“, sagt Henry Mitschak. Das bestätigt nicht nur Torsten Bergmann. Auch Jens Pilz ist sehr glücklich über seinen Arbeitsplatz. „Als ich aus dem Westen in die Heimat zurückkam, war ich schon 50. Und ich bekam die Chance, hier einen sicheren Arbeitsplatz zu bekommen. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Jens Pilz.

Wer Familie hat, wird bei Ionisos verstanden

Brit Gäbler zählt auch zu den ersten Mitarbeitern bei Ionisos. Sie leitet das hochmoderne Labor, hat es mit aufgebaut. Gelernt hatte sie den Beruf der milchwirtschaftlichen Laborantin, bevor sie sich im Betrieb beworben hat. Hier ist sie nun Qualitätsbeauftragte. „Hier passt einfach alles“, sagt Brit Gäbler. Wenn es mal ein familiäres Problem gibt, wird immer eine Lösung gefunden. „Wenn man zwei Kinder hat, ist das besonders wichtig“, sagt Brit Gäbler. Und sie findet es toll, dass man super miteinander auskommt und über alles reden kann.

Gearbeitet wird in Salzenforst in rollender Woche mit einer Wochenarbeitszeit von 37,5 Stunden. Die Bereitschaft zur Schichtarbeit sollte also da sein. Dabei werden auch die Pausen bezahlt. Es gibt ein 13. Gehalt und 30 Urlaubstage. Dafür erwartet Henry Mitschak aber auch eine gesunde Einstellung zur Qualität. „Wir wünschen uns Mitarbeiter, denen es nicht egal ist, wenn sie einen Fehler machen“, sagt der Geschäftsführer. Immerhin werden hier Produkte für Kunden in ganz Deutschland und der EU veredelt. „Wir sind ein technischer Dienstleister, unsere Kunden vertrauen uns ihre Produkte an und verlassen sich auf unsere Qualitätsarbeit“, sagt Henry Mitschak. Ein Beispiel gefällig, warum das so wichtig ist? Es werden zum Beispiel Rohre für Fußbodenheizungen veredelt. Nicht auszudenken, wenn dort ein Rohr plötzlich eine Bruchstelle bekäme, sagt Mitschak.

Ionisierende Strahlung veredelt Produkte

Da die Aufträge stetig zunehmen, hat Ionisos jetzt rund zehn Millionen Euro investiert, um einen dritten Elektronenbeschleuniger zu bauen. Im Mai soll er in Betrieb gehen. Die Geräte, die aus Japan kommen, befinden sich in einem Raum mit dicken Betonmauern. Auf Computerbildschirmen in der großen Halle davor können die Mitarbeiter beobachten, was im Inneren passiert. Denn dort rein kommt man nur für produktbedingte Umbauarbeiten oder zur Reparatur. Henry Mitschak betont, dass es sich hier nicht um radioaktive, sondern ionisierende Strahlung handelt. Es ist vor allem ein umweltschonendes Verfahren, denn so kommen keinerlei chemische Zusätze zum Einsatz, die sich dann zum Beispiel bei Wasserrohren im Boden irgendwann ins Grundwasser verflüchtigen. Bei Ionisos werden die Kabel und Rohre durch die spezielle Bestrahlung haltbarer gemacht. Dabei gehen beschleunigte Elektronen durch den Kunststoff und verändern ihn. So wird er nicht so schnell spröde durch eine Verbesserung der chemischen, mechanischen und thermischen Eigenschaften. Kunden kommen vor allem aus der Bau-, der Auto- und Elektroindustrie.

Für Torsten Bergmann, Jens Pilz und Brit Gäbler und die anderen Mitarbeiter ist klar: Dieser Arbeitsplatz ist ein Glücksumstand. Die Chance, am Glück eines zukunftsorientierten und sicheren Arbeitsplatzes teilzuhaben, bekommen Sie mit einer Bewerbung bei Ionisos.

Bewerbungen per E-Mail an:
[email protected]
oder telefonisch unter der
035937 883814