Anzeige

Gedenken der Toten der Corona-Pandemie

Oberbürgermeister Dirk Hilbert wendet sich im Namen Dresdens an die Angehörigen der Verstorbenen – Urnenhain Tolkewitz als öffentlicher Ort für die Trauer.

"Wir trauern um die Verstorbenen der Corona-Pandemie. Wir denken an die vielen Toten und an das Leid, das über die Familien und nahestehende Personen gekommen ist. Den Hinterbliebenen gilt unser besonderes Mitgefühl in einer Zeit, in der sie auf gemeinschaftliche Anteilnahme von Mensch zu Mensch verzichten mussten und nicht in der Weise Abschied nehmen konnten, wie sie es sich wünschten. Es ist uns ein großes Anliegen, ihnen die Gewissheit zu vermitteln, dass wir mit ihnen fühlen. Wir halten daher als Stadtgesellschaft inne. Wir nehmen gemeinsam in Würde Abschied von den Verstorbenen."

In menschlicher Verbundenheit und mit tiefer Anteilnahme

Dirk Hilbert
Oberbürgermeister
im Namen von Stadtrat, Verwaltung und Bürgerschaft der Landeshauptstadt Dresden

Ein Ort des Gedenkens

Alle Betroffenen verbindet, dass sie sich durch die Einschränkungen in der Pandemie nicht angemessen verabschieden konnten. Für die trauernden Familien und Freunde ist es deshalb besonders schwer, mit dem Verlust umzugehen.

Die Landeshauptstadt Dresden hat aus diesem Grund am „Tränenbrunnen“ (Innenhof hinter dem Historischen Krematorium) im Urnenhain Tolkewitz, Wehlener Straße 15, einen öffentlichen Ort der Trauer und des individuellen Gedenkens eingerichtet.

Ab Sonntag, 18. April 2021, können während der Öffnungszeiten des Friedhofs an dieser Stelle Kerzen aufgestellt und Blumen niedergelegt werden.

Für diesen Tag hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein zentrales Gedenken in Berlin initiiert. Zu diesen Anlass sind auch die Flaggen am Rathaus an diesem Tag auf Halbmast gehisst. Viele Städte und Gemeinden richten wie Dresden Erinnerungsorte ein.